Xbox One: Spiele bekommen bald mehr GPU-Power
Entwickler sollen zukünftig mehr Leistung vom Grafikprozessor der Spielekonsole Xbox One in Anspruch nehmen können. Microsoft will hier Beschränkungen in den aktuellen Richtlinien lockern.
Aktuell müssen die Hersteller von Spielen darauf achten, dass sie die GPU-Performance maximal zu 90 Prozent ausnutzen. 10 Prozent sollen ständig für verschiedene Features der Konsole selbst reserviert bleiben - vor allem für die Verarbeitung der integrierten Funktionen der Bewegungssteuerung Kinect.
Dieser werden aktuell jederzeit mindestens 8 Prozent der gesamten Kapazität des Grafikprozessors zur Analyse der aufgenommenen Videobilder zur Verfügung gestellt. Weitere 2 Prozent kommen für die Sprachsteuerung hinzu. Lediglich die letzteren 2 Prozent sollen zukünftig zwingend freigelassen werden. Somit könnten Spiele die GPU dann zu 98 statt nur zu 90 Prozent ausreizen, berichtet das Magazin HotHardware.
Auf den ersten Blick klingt dies nicht unbedingt nach einer entscheidenden Verbesserung. In vielen Fällen könnte allein diese Steigerung allerdings ausreichen, um die Frame-Rate bei der Darstellung von Spielen spürbar zu steigern. Gerade hier stand die Microsoft-Spielekonsole zuletzt bei verschiedenen Bewertungen nach dem Konkurrenten Playstation 4 hintenan.
Allein die reservierte Leistung kann die Unterschiede aber nicht vollständig erklären. Denn während beispielsweise Tomb Raider auf der Playstation 4 mit 60 FPS wiedergegeben wird, liegt die Darstellung auf der Xbox One eher um die 30 FPS. Hinzu kommen die variablen Frame-Raten bei der Microsoft-Konsole. Hier zeigt sich, dass ein häufiger Wechsel im Bereich zwischen 20 und 40 FPS das Spiel unrunder erscheinen lässt, als durchgängig 30 FPS.
Auch die innere Architektur der Playstation 4, vor allem die SRAM-Anbindung, scheint erst einmal bessere Ergebnisse zu bringen. Hier ist allerdings davon auszugehen, dass steigende Erfahrungen der Entwickler mit dem Design auch zu besseren Ergebnissen führen werden.
Dieser werden aktuell jederzeit mindestens 8 Prozent der gesamten Kapazität des Grafikprozessors zur Analyse der aufgenommenen Videobilder zur Verfügung gestellt. Weitere 2 Prozent kommen für die Sprachsteuerung hinzu. Lediglich die letzteren 2 Prozent sollen zukünftig zwingend freigelassen werden. Somit könnten Spiele die GPU dann zu 98 statt nur zu 90 Prozent ausreizen, berichtet das Magazin HotHardware.
Auf den ersten Blick klingt dies nicht unbedingt nach einer entscheidenden Verbesserung. In vielen Fällen könnte allein diese Steigerung allerdings ausreichen, um die Frame-Rate bei der Darstellung von Spielen spürbar zu steigern. Gerade hier stand die Microsoft-Spielekonsole zuletzt bei verschiedenen Bewertungen nach dem Konkurrenten Playstation 4 hintenan.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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