Kiss-Bassist Gene Simmons wettert gg. Musikpiraten
Der Bassist und Sänger der US-Hardrock-Band Kiss, Gene Simmons, ist seit Napster-Tagen ein Verfechter drakonischer Strafen für Raubkopierer. Nun sorgt er erneut mit höchst zweifelhaften Aussagen zu diesem Thema für Aufsehen.
Kiss-Legende Gene Simmons fordert seit Jahren ein hartes Vorgehen gegen Musikpiraten und vergreift sich auch gerne einmal im Tonfall: Simmons unterstützte bereits im Jahr 2000 die damals aufsehenerregende Metallica-Klage gegen Napster. 2008 meinte er dann, dass man am besten "jeden einzelnen kleinen College-Studenten", der sich Songs illegal aus dem Netz zieht, "in Grund und Boden klagen" sollte.
Altersweise ist Simmons aber auch im Jahr 2014 nicht geworden. Denn wie TorrentFreak unter Berufung auf das Musikheft Metal Hammer berichtet, legte der 64-Jährige nun in einem Interview ordentlich nach. "Ich glaube nach wie vor, dass das (Piraterie) ein Verbrechen ist", sagte Simmons gegenüber dem Musikmagazin.
"Das Traurige daran ist, dass die Fans selbst diejenigen sind, die das töten, was sie lieben: großartige Musik", so Simmons. So weit, so wenig aufregend. Doch der Bassist und Sänger legt nach: "Plattenfirmen hätten sich zusammenschließen und (um Musik) eine Große Mauer errichten sollen." Jeder, die diese Mauer übertritt, der wäre am besten verklagt worden.
Angesprochen auf die Napster-Erfinder, die Simmons für den vermeintlichen Niedergang der Musikindustrie verantwortlich macht, kommt er richtig in Fahrt: "Man hätte sie ohrfeigen sollen. Das FBI hätte sie am besten zu Fall gebracht, alles beschlagnahmt und sie ins Gefängnis gesteckt. Und dann hätten sie das tun sollen, was die Alliierten mit den Nazis gemacht haben: Sie zwingen, für uns zu arbeiten."
Wie viel er und die Band durch Piraterie verloren haben, kann Simmons nicht genau sagen: "Es sind sicherlich Millionen. Ich glaube zwar nicht, dass es zweistellige Millionenbeträge sind, aber Millionen sind es." Mit einem Lächeln auf den Lippen sagte er aber auch, dass es der Band dank Lizenzen und Merchandise finanziell dennoch gut gehe. Immerhin: Simmons gibt ganz offen das Motiv hinter seinen Aussagen zu. Jeder von uns, auch er selbst, sei ein "Kapitalistenschwein", das immer mehr will. "Es gibt niemals ein 'Genug', das ist die harte Wahrheit."
Altersweise ist Simmons aber auch im Jahr 2014 nicht geworden. Denn wie TorrentFreak unter Berufung auf das Musikheft Metal Hammer berichtet, legte der 64-Jährige nun in einem Interview ordentlich nach. "Ich glaube nach wie vor, dass das (Piraterie) ein Verbrechen ist", sagte Simmons gegenüber dem Musikmagazin.
"Das Traurige daran ist, dass die Fans selbst diejenigen sind, die das töten, was sie lieben: großartige Musik", so Simmons. So weit, so wenig aufregend. Doch der Bassist und Sänger legt nach: "Plattenfirmen hätten sich zusammenschließen und (um Musik) eine Große Mauer errichten sollen." Jeder, die diese Mauer übertritt, der wäre am besten verklagt worden.
Angesprochen auf die Napster-Erfinder, die Simmons für den vermeintlichen Niedergang der Musikindustrie verantwortlich macht, kommt er richtig in Fahrt: "Man hätte sie ohrfeigen sollen. Das FBI hätte sie am besten zu Fall gebracht, alles beschlagnahmt und sie ins Gefängnis gesteckt. Und dann hätten sie das tun sollen, was die Alliierten mit den Nazis gemacht haben: Sie zwingen, für uns zu arbeiten."
Wie viel er und die Band durch Piraterie verloren haben, kann Simmons nicht genau sagen: "Es sind sicherlich Millionen. Ich glaube zwar nicht, dass es zweistellige Millionenbeträge sind, aber Millionen sind es." Mit einem Lächeln auf den Lippen sagte er aber auch, dass es der Band dank Lizenzen und Merchandise finanziell dennoch gut gehe. Immerhin: Simmons gibt ganz offen das Motiv hinter seinen Aussagen zu. Jeder von uns, auch er selbst, sei ein "Kapitalistenschwein", das immer mehr will. "Es gibt niemals ein 'Genug', das ist die harte Wahrheit."
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