US-Regierung zahlt 50 Mio. Dollar wegen "Piraterie"
Die US-Regierung hat sich mit dem Softwarehersteller Apptricity auf die Zahlung von 50 Millionen Dollar geeinigt, nachdem bekannt wurde, dass das US-Militär massenhaft Produkte des Unternehmens eingesetzt hatte, ohne die entsprechenden Lizenzgebühren abzuführen.
Apptricity hatte nach eigenen Angaben im letzten Jahr festgestellt, dass diverse Abteilungen der US-Streitkräfte seine Software um ein Vielfaches häufiger installiert hatten, als von den bisher bestehenden Lizenzabkommen gedeckt wurde. Im Grunde hatte sich die US-Regierung damit der Software-Piraterie schuldig gemacht.
Wie die Zeitung Dallas Morning News berichtet, bestätigte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums mittlerweile, dass man sich mit Apptricity auf die Nachzahlung geeinigt hat. Die Software erlaubt es dem Militär, die Bewegungen von Truppen und Nachschublieferungen nachzuverfolgen und kam unter anderem auch im Nachgang des schweren Erdbebens in Haiti zum Einsatz.
Apptricity zufolge war die Zahl der Lizenzen für seine Software in Verträgen mit dem US-Militär auf bis zu 500 Nutzer beschränkt. Später stellte man jedoch fest, dass rund 9.000 weitere Armeeangehörige auf die Plattform zugriffen. Dies war erst aufgefallen, als ein Vertreter der US-Armee bei einer Präsentation davon sprach, dass die Software von Apptricity auf "tausenden Geräten" im Einsatz sei.
Ursprünglich verlangte das Unternehmen die Zahlung von rund 224 Millionen Dollar. Obwohl die nun als Kompromiss festgelegte Summe mit 50 Mio. Dollar deutlich niedriger ausfällt, erklärte Apptricity, dass man das Geld in einen raschen Ausbau des Unternehmens investieren wolle. In den letzten Jahren hatte die US-Regierung mehrfach Maßnahmen im Kampf gegen illegale Software-Kopien ergriffen. Vizepräsident Joe Biden erklärte unter anderem, dass es sich bei "Piraterie" schlichtweg um Diebstahl handeln würde. Dies gilt offensichtlich auch für die US-Armee.
Wie die Zeitung Dallas Morning News berichtet, bestätigte eine Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums mittlerweile, dass man sich mit Apptricity auf die Nachzahlung geeinigt hat. Die Software erlaubt es dem Militär, die Bewegungen von Truppen und Nachschublieferungen nachzuverfolgen und kam unter anderem auch im Nachgang des schweren Erdbebens in Haiti zum Einsatz.
Apptricity zufolge war die Zahl der Lizenzen für seine Software in Verträgen mit dem US-Militär auf bis zu 500 Nutzer beschränkt. Später stellte man jedoch fest, dass rund 9.000 weitere Armeeangehörige auf die Plattform zugriffen. Dies war erst aufgefallen, als ein Vertreter der US-Armee bei einer Präsentation davon sprach, dass die Software von Apptricity auf "tausenden Geräten" im Einsatz sei.
Ursprünglich verlangte das Unternehmen die Zahlung von rund 224 Millionen Dollar. Obwohl die nun als Kompromiss festgelegte Summe mit 50 Mio. Dollar deutlich niedriger ausfällt, erklärte Apptricity, dass man das Geld in einen raschen Ausbau des Unternehmens investieren wolle. In den letzten Jahren hatte die US-Regierung mehrfach Maßnahmen im Kampf gegen illegale Software-Kopien ergriffen. Vizepräsident Joe Biden erklärte unter anderem, dass es sich bei "Piraterie" schlichtweg um Diebstahl handeln würde. Dies gilt offensichtlich auch für die US-Armee.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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