IT-Konzerne geben im Streit um blaue LEDs nach
Eine ganze Reihe großer IT-Unternehmen hat den Widerstand gegen die Zahlung von Lizenzgebühren an die Boston University aufgegeben. In der Auseinandersetzung ging es um ein Patent auf blaue LEDs.
Für gewöhnlich agiert die Hochschule recht zurückhaltend, wenn es um die Verteidigung von Rechten an Technologien geht, die unter ihrem Dach entwickelt wurden. Angesichts der Bedeutung die Leuchtdioden, die blaues Licht abgeben, allerdings haben, wollte man dann doch nicht auf die Lizenzeinnahmen verzichten, die hier in nicht gerade kleinem Umfang anfallen. Zumal der Patentschutz für die Technologie noch in diesem Jahr ausläuft.
Im Jahr 2012 wurde daher eine Klage gegen eine sehr große Zahl von IT-Unternehmen weltweit eingereicht. Die Universität schickte dabei die Firma RPX in den Ring, die unter anderem auch die Patentrechte der Hochschule verwaltet. Mit einer großen Gruppe von Firmen habe man sich außergerichtlich einigen können, hieß es nun.
Seitens der Boston University nannte man keine Namen von Unternehmen, mit denen man sich nun einigen konnte. Allerdings erklärte man, dass es hier um eine Reihe populärer Produkte geht, darunter das iPhone 5, das iPad und den Kindle Paperwhite. Apple und Amazon sind also schon einmal mit von der Partie. Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass zu der Gruppe außerdem wohl Samsung, Microsoft, Nokia, Motorola, Hewlett-Packard, Acer, Dell, HTC und einige weitere gehören. Wie hoch die Zahlungen sind, wurde nicht bekannt gegeben.
Damit sind aber noch längst nicht alle Firmen abgedeckt, die in die Auseinandersetzung einbezogen wurden. Doch an der Universität ist man optimistisch, auch mit diesen bereits in Kürze vergleichbare Abkommen unterzeichnen zu können. Hier geht es vor allem um zahlreiche kleinere Komponenten-Hersteller, aber auch um einige größere Firmen wie Kodak.
Während in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Varianten aller möglichen Leuchtdioden entwickelt und produziert wurden, stellten blaue LEDs lange ein Problem dar. Blaues Licht erhielt man lange nur durch den Einsatz von Siliziumkarbid, das allerdings nicht besonders effizient war. Erst in den 1990er Jahren wurden auch andere Materialien entdeckt, die ebenfalls blaues Licht abgaben, aber deutlich besser funktionierten. Dies war entscheidend, da blaues Licht ein entscheidender Bestandteil des Spektrums für die Zusammensetzung farbiger Bilder ist.
Im Jahr 2012 wurde daher eine Klage gegen eine sehr große Zahl von IT-Unternehmen weltweit eingereicht. Die Universität schickte dabei die Firma RPX in den Ring, die unter anderem auch die Patentrechte der Hochschule verwaltet. Mit einer großen Gruppe von Firmen habe man sich außergerichtlich einigen können, hieß es nun.
Seitens der Boston University nannte man keine Namen von Unternehmen, mit denen man sich nun einigen konnte. Allerdings erklärte man, dass es hier um eine Reihe populärer Produkte geht, darunter das iPhone 5, das iPad und den Kindle Paperwhite. Apple und Amazon sind also schon einmal mit von der Partie. Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass zu der Gruppe außerdem wohl Samsung, Microsoft, Nokia, Motorola, Hewlett-Packard, Acer, Dell, HTC und einige weitere gehören. Wie hoch die Zahlungen sind, wurde nicht bekannt gegeben.
Damit sind aber noch längst nicht alle Firmen abgedeckt, die in die Auseinandersetzung einbezogen wurden. Doch an der Universität ist man optimistisch, auch mit diesen bereits in Kürze vergleichbare Abkommen unterzeichnen zu können. Hier geht es vor allem um zahlreiche kleinere Komponenten-Hersteller, aber auch um einige größere Firmen wie Kodak.
Während in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Varianten aller möglichen Leuchtdioden entwickelt und produziert wurden, stellten blaue LEDs lange ein Problem dar. Blaues Licht erhielt man lange nur durch den Einsatz von Siliziumkarbid, das allerdings nicht besonders effizient war. Erst in den 1990er Jahren wurden auch andere Materialien entdeckt, die ebenfalls blaues Licht abgaben, aber deutlich besser funktionierten. Dies war entscheidend, da blaues Licht ein entscheidender Bestandteil des Spektrums für die Zusammensetzung farbiger Bilder ist.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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