HTC: Mobilfunker sind die wahren Update-Bremsen
Wer kein Google-eigenes Nexus-Gerät nutzt, der kennt sicherlich das Problem, dass Firmware-Updates eine halbe Ewigkeit brauchen, bis sie als angepasste Hersteller-Version zur Verfügung stehen. HTC hat den Update-Prozess nun genauer beleuchtet.
Der taiwanesische Hersteller HTC hat eine neue Seite gestartet, auf dieser findet der Nutzer einen Überblick zum Stand der Dinge bezüglich der Updates auf Android 4.4. Wie Ars Technica berichtet, will HTC dort (für US-Kunden) eine Übersicht bieten, wie es um die neueste Firmware-Version steht bzw. wie der Anpassungsprozess im Normalfall über die Bühne geht.
Dazu hat HTC eine riesige Infografik zur Verfügung gestellt: Darin erklärt man den Weg, den eine neue Android-Version geht und zwar von der Freigabe des PDK ("Platform Develepment Kit") bis zur Verteilung des Over-the-Air-Updates (OTA). Die Grafik bleibt zwar etwas vage bezüglich der Details und des zeitlichen Ablaufes, es ist aber die derzeit genaueste Beschreibung des Prozesses, den Android-OEMs bzw. Mobilfunkbetreiber gehen müssen.
Nach HTC-Angaben muss ein Firmware-Update vor allem zwei Hürden nehmen: Zum einen ist es jene der Chipset-Hersteller, also vor allem Qualcomm und Nvidia, diese müssen Treiber aktualisieren und sonstige Optimierungen durchführen. Zum anderen müssen die Hersteller die eigenen Anpassungen der Benutzeroberfläche umsetzen (und eigene Apps bzw. "Bloatware" darin einbinden).
Laut HTC sind aber beide zuvor genannten Hürden nicht der eigentliche Grund, warum Smartphone-Nutzer eine gefühlte Ewigkeit auf neue Firmware warten müssen. Laut der Grafik müsse eine Google-Play-Ausgabe (mit Stock-Android) acht Schritte zum Update durchlaufen, bei einer HTC-eigenen Version ohne Branding sind es neun - der eine zusätzliche Schritt der Skin-Anpassung dauert allerdings eher lang (was HTC aber nicht genauer erläutert).
Bei einem an einen Mobilfunker gebundenen Gerät sind es hingegen zwölf Schritte, so HTC. Als Beweis führt man drei ungebundene HTC-One-Smartphones auf (Unlocked, Developer Edition und Google Edition), bei allen drei ist die Firmware-Aktualisierung bereits abgeschlossen. Dem gegenüber stehen die Varianten der vier US-Carrier, bei allen ist der Prozess der "Integration" noch mittendrin im Gange.
Dazu hat HTC eine riesige Infografik zur Verfügung gestellt: Darin erklärt man den Weg, den eine neue Android-Version geht und zwar von der Freigabe des PDK ("Platform Develepment Kit") bis zur Verteilung des Over-the-Air-Updates (OTA). Die Grafik bleibt zwar etwas vage bezüglich der Details und des zeitlichen Ablaufes, es ist aber die derzeit genaueste Beschreibung des Prozesses, den Android-OEMs bzw. Mobilfunkbetreiber gehen müssen.
Nach HTC-Angaben muss ein Firmware-Update vor allem zwei Hürden nehmen: Zum einen ist es jene der Chipset-Hersteller, also vor allem Qualcomm und Nvidia, diese müssen Treiber aktualisieren und sonstige Optimierungen durchführen. Zum anderen müssen die Hersteller die eigenen Anpassungen der Benutzeroberfläche umsetzen (und eigene Apps bzw. "Bloatware" darin einbinden).
Laut HTC sind aber beide zuvor genannten Hürden nicht der eigentliche Grund, warum Smartphone-Nutzer eine gefühlte Ewigkeit auf neue Firmware warten müssen. Laut der Grafik müsse eine Google-Play-Ausgabe (mit Stock-Android) acht Schritte zum Update durchlaufen, bei einer HTC-eigenen Version ohne Branding sind es neun - der eine zusätzliche Schritt der Skin-Anpassung dauert allerdings eher lang (was HTC aber nicht genauer erläutert).
Bei einem an einen Mobilfunker gebundenen Gerät sind es hingegen zwölf Schritte, so HTC. Als Beweis führt man drei ungebundene HTC-One-Smartphones auf (Unlocked, Developer Edition und Google Edition), bei allen drei ist die Firmware-Aktualisierung bereits abgeschlossen. Dem gegenüber stehen die Varianten der vier US-Carrier, bei allen ist der Prozess der "Integration" noch mittendrin im Gange.
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