Qualcomm-COO wird nicht Microsoft-CEO (Update)
Mit Steve Mollenkopf, dem aktuellen Chief Operating Officer (COO) beim Chiphersteller Qualcomm, ist nun ein neuer Name bei der Suche nach einem neuen Microsoft-Chef gefallen. Der bisherige Favorit, Ford-Chef Alan Mulally dürfte dagegen aus dem Rennen sein.
Im August dieses Jahres hat Steve Ballmer, Chief Executive Officer (CEO) von Microsoft, seinen bevorstehenden Rücktritt (innerhalb eines Jahres) angekündigt. Seither gibt es zwar viele Spekulationen, einen ganz klaren Favoriten scheint es aber nicht zu geben.
Der Name, der bisher am häufigsten gefallen ist, lautet Alan Mulally. Der 68-Jährige Ford-Chef ist zwar wohl noch nicht gänzlich von der Liste gestrichen worden, nach Angaben des Wirtschaftsportals Bloomberg habe seine "Kandidatur" aber zuletzt an Glanz verloren, da Zweifel bestehen, ob Mulally genügend technologische Erfahrung hat.
Qualcomm-COO Steve Mollenkopf
Technologie-Kompetenz dürfte der Qualcomm-Mann Steve Mollenkopf dagegen genügend mitbringen, als Chef des operativen Geschäfts des drittgrößten Chipherstellers der Welt (hinter Intel und Samsung) ist er mit IT-Themen zweifellos bestens vertraut. Mehr als das: Mollenkopf ist studierter Ingenieur und hat zwei entsprechende Abschlüsse. Zum einen hat er von der Virginia Tech einen "Bachelor of Engineering" (BSEE), zum anderen von der University of Michigan einen "Master of Science in Electrical Engineering" (MSEE).
Als COO und somit Nummer 2 von Qualcomm hat Mollenkopf nachweislich auch wirtschaftliche Kompetenz und wäre mit einem Alter von 44 Jahren auch ein verhältnismäßig junger Microsoft-Chef. Hinzu kommt, dass Mollenkopf aus dem Mobilgeschäft kommt, was auch angesichts der Nokia-Übernahme durch Microsoft Sinn ergibt.
Der Name, der zuletzt am häufigsten gefallen ist, lautet Satya Nadella, der Microsoft-Manager gilt als aussichtsreichster interner Kandidat. Der lange Zeit als Favorit gehandelte Stephen Elop ist hingegen bereits seit einer Weile aus dem Rennen.
Update 14.01 Uhr: Kurz nach den Berichten und Gerüchten zu einem Wechsel Mollenkopfs nach Redmond ist nun klar, dass er CEO wird. Das Unternehmen heißt aber Qualcomm, wie der Chiphersteller soeben auf seiner Seite bekannt gegeben hat (via The Verge).
Der Name, der bisher am häufigsten gefallen ist, lautet Alan Mulally. Der 68-Jährige Ford-Chef ist zwar wohl noch nicht gänzlich von der Liste gestrichen worden, nach Angaben des Wirtschaftsportals Bloomberg habe seine "Kandidatur" aber zuletzt an Glanz verloren, da Zweifel bestehen, ob Mulally genügend technologische Erfahrung hat.
Qualcomm-COO Steve Mollenkopf
Technologie-Kompetenz dürfte der Qualcomm-Mann Steve Mollenkopf dagegen genügend mitbringen, als Chef des operativen Geschäfts des drittgrößten Chipherstellers der Welt (hinter Intel und Samsung) ist er mit IT-Themen zweifellos bestens vertraut. Mehr als das: Mollenkopf ist studierter Ingenieur und hat zwei entsprechende Abschlüsse. Zum einen hat er von der Virginia Tech einen "Bachelor of Engineering" (BSEE), zum anderen von der University of Michigan einen "Master of Science in Electrical Engineering" (MSEE).
Als COO und somit Nummer 2 von Qualcomm hat Mollenkopf nachweislich auch wirtschaftliche Kompetenz und wäre mit einem Alter von 44 Jahren auch ein verhältnismäßig junger Microsoft-Chef. Hinzu kommt, dass Mollenkopf aus dem Mobilgeschäft kommt, was auch angesichts der Nokia-Übernahme durch Microsoft Sinn ergibt.
Der Name, der zuletzt am häufigsten gefallen ist, lautet Satya Nadella, der Microsoft-Manager gilt als aussichtsreichster interner Kandidat. Der lange Zeit als Favorit gehandelte Stephen Elop ist hingegen bereits seit einer Weile aus dem Rennen.
Update 14.01 Uhr: Kurz nach den Berichten und Gerüchten zu einem Wechsel Mollenkopfs nach Redmond ist nun klar, dass er CEO wird. Das Unternehmen heißt aber Qualcomm, wie der Chiphersteller soeben auf seiner Seite bekannt gegeben hat (via The Verge).
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