Botnetz erklickte Millionen an Werbe-Provisionen
Der Software-Konzern Microsoft kann erneut einen Erfolg in seinem Kampf gegen Botnetze vermelden. Das gerade neu eingerichtete Cybercrime Center hat zusammen mit Partnern eine weitere Infrastruktur stillgelegt.
Dabei handelte es sich um ein Botnetz, das unter Sicherheitsexperten als "Sirefef" oder "ZeroAccess" bezeichnet wurde. Die dabei eingesetzte Malware hatte rund zwei Millionen Rechner in dem Netzwerk zusammengeschlossen. Es zielte dabei auf verschiedenen Wegen auf die Ergebnislisten von Suchmaschinen ab, wie die Analysen zeigten.
So richtete der Schädling bei den Anwendern Schaden an, in dem die Links in den Ergebnislisten manipuliert wurden. Bei einem Klick auf Google, Bing oder Yahoo landete der Nutzer dann auf Webseiten, die versuchten, ihm weitergehende Malware unterzuschieben.
Die eigentliche Aufgabe des Botnetzes bestand allerdings darin, den Betreibern direkte Einnahmen zu bescheren. Dies geschah durch Klickbetrug. Die zahlreichen eingebundenen Rechner simulierten dabei möglichst unauffällig Klicks auf Anzeigen aus verschiedenen Werbeprogrammen, die dann Provisionen an die Täter ausschütteten. Schätzungen zufolge sorgten die rund 800.000 Rechner, die durchschnittlich an jedem Tag online waren, für eine monatliche Summe von rund 2,7 Millionen Dollar.
Den Botnetz-Experten von Microsoft gelang es nun in Zusammenarbeit mit den Cybercrime-Einheiten von Europol und des FBI und dem Partner A10 Networks, die Infrastruktur anzugreifen. Allerdings muss hier gesagt werden, dass die verschiedenen juristischen und technischen Maßnahmen noch nicht ausreichten, das Netzwerk komplett abzuschalten. Denn die Betreiber versuchen immer besser, ihre Botnetze zu schützen. Die Effizienz sei aber signifikant gestört worden, hieß es.
Zumindest konnte man weitgehend unterbinden, dass die Rechner der Nutzer weiterhin für Betrügereien eingesetzt werden. Außerdem fand man im Rahmen der Nachforschungen auch Möglichkeiten, betroffene Systeme zu identifizieren und die Malware unschädlich zu machen, teilte Microsoft mit.
So richtete der Schädling bei den Anwendern Schaden an, in dem die Links in den Ergebnislisten manipuliert wurden. Bei einem Klick auf Google, Bing oder Yahoo landete der Nutzer dann auf Webseiten, die versuchten, ihm weitergehende Malware unterzuschieben.
Die eigentliche Aufgabe des Botnetzes bestand allerdings darin, den Betreibern direkte Einnahmen zu bescheren. Dies geschah durch Klickbetrug. Die zahlreichen eingebundenen Rechner simulierten dabei möglichst unauffällig Klicks auf Anzeigen aus verschiedenen Werbeprogrammen, die dann Provisionen an die Täter ausschütteten. Schätzungen zufolge sorgten die rund 800.000 Rechner, die durchschnittlich an jedem Tag online waren, für eine monatliche Summe von rund 2,7 Millionen Dollar.
Den Botnetz-Experten von Microsoft gelang es nun in Zusammenarbeit mit den Cybercrime-Einheiten von Europol und des FBI und dem Partner A10 Networks, die Infrastruktur anzugreifen. Allerdings muss hier gesagt werden, dass die verschiedenen juristischen und technischen Maßnahmen noch nicht ausreichten, das Netzwerk komplett abzuschalten. Denn die Betreiber versuchen immer besser, ihre Botnetze zu schützen. Die Effizienz sei aber signifikant gestört worden, hieß es.
Zumindest konnte man weitgehend unterbinden, dass die Rechner der Nutzer weiterhin für Betrügereien eingesetzt werden. Außerdem fand man im Rahmen der Nachforschungen auch Möglichkeiten, betroffene Systeme zu identifizieren und die Malware unschädlich zu machen, teilte Microsoft mit.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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