BKA hetzt Botnetz-Betreibern GSG 9 auf den Hals
Das Bundeskriminalamt (BKA) ist mit der Spezialeinheit GSG 9 gegen eine Gruppe vorgegangen, die des gewerbs- und bandenmäßigen Computerbetruges verdächtigt wird. Die Staatsanwaltschaft Kempten hatte hier um Hilfe gebeten.
Im Rahmen der Ermittlungen hat das BKA in der Nacht vom 2. zum 3. Dezember nach eigenen Angaben Durchsuchungen durchgeführt und in Bayern und Niedersachsen zwei Haftbefehle vollstreckt. Die Ermittlungen hätten den Verdacht bestätigt, dass die Tätergruppierung eine bereits bestehende Schadsoftware modifizierte, diese im Internet verbreitete und dadurch fremde Computersysteme kompromittiert und zu einem Botnetz zusammengeschlossen hat.
Die Beschuldigten sollen über die Infrastruktur nicht nur die Online-Identitäten ihrer Opfer gestohlen haben. Die infizierten Rechner wurden parallel auch genutzt, um die digitale Währung Bitcoin generieren und sich so einen erheblichen Vermögensvorteil zu verschaffen. Die dabei erzeugten Bitcoins sollen nach den aktuellen Kursen einen Marktwert von über 700.000 Euro haben.
Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen seien umfangreiche Beweismittel sichergestellt worden. Darüber hinaus wurden weitere Aktivitäten, Betrugsstraftaten, Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz sowie Straftaten in Verbindung mit der Verbreitung pornografischer Schriften festgestellt.
"Durch die über das Internet zur Verfügung gestellte digitale Infrastruktur eröffnen sich für Kriminelle immer wieder neuartige modi operandi mit enormen Schadensausmaßen. In diesem Falle ist es den Tätern gelungen, durch die kompromittierten Computersysteme die digitale Währung Bitcoin zu generieren", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke.
Warum zum Ausheben der Gruppe die GSG 9, die eigentlich eher gegen gefährliche und bewaffnete Straftäter zum Einsatz kommt, gerufen wurde, erläuterte das BKA nicht näher. Aufgrund der andauernden Ermittlungen wollte man noch keine weiteren Details herausgeben.
Die Beschuldigten sollen über die Infrastruktur nicht nur die Online-Identitäten ihrer Opfer gestohlen haben. Die infizierten Rechner wurden parallel auch genutzt, um die digitale Währung Bitcoin generieren und sich so einen erheblichen Vermögensvorteil zu verschaffen. Die dabei erzeugten Bitcoins sollen nach den aktuellen Kursen einen Marktwert von über 700.000 Euro haben.
Im Zuge der Durchsuchungsmaßnahmen seien umfangreiche Beweismittel sichergestellt worden. Darüber hinaus wurden weitere Aktivitäten, Betrugsstraftaten, Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz sowie Straftaten in Verbindung mit der Verbreitung pornografischer Schriften festgestellt.
"Durch die über das Internet zur Verfügung gestellte digitale Infrastruktur eröffnen sich für Kriminelle immer wieder neuartige modi operandi mit enormen Schadensausmaßen. In diesem Falle ist es den Tätern gelungen, durch die kompromittierten Computersysteme die digitale Währung Bitcoin zu generieren", sagte BKA-Präsident Jörg Ziercke.
Warum zum Ausheben der Gruppe die GSG 9, die eigentlich eher gegen gefährliche und bewaffnete Straftäter zum Einsatz kommt, gerufen wurde, erläuterte das BKA nicht näher. Aufgrund der andauernden Ermittlungen wollte man noch keine weiteren Details herausgeben.
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Christian Kahle
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