SSDs: Toshiba bietet insolventem OCZ eine Zukunft
Bereits wenige Tage nach dem Einleiten des Insolvenzverfahrens ist eine Lösung für die Zukunft des SSD-Herstellers OCZ gefunden. Die wesentlichen Teile des Unternehmens werden vom Elektronikkonzern Toshiba übernommen.
Die Japaner zahlen nach Angaben der Verhandlungspartner 35 Millionen Dollar. Toshiba kauft dabei das komplette Geschäft mit SSDs für Privatanwender und Firmenkunden. Mit einem Abschluss der Übernahme werde binnen der kommenden 60 Tage gerechnet, hieß es.
Doch bereits bis dahin soll der Einstieg Toshibas direkte Folgen haben: Der Konzern stellt demnach kurzfristig die Mittel bereit, die der zahlungsunfähige SSD-Hersteller benötigt, um Flash-Chips einzukaufen und die bestehenden sowie vielleicht sogar neue Kunden während der Übergangsphase zu bedienen.
Durch den Kauf kommt Toshiba in den Besitz der gesamten Technologie von OCZ - inklusive der proprietären Controller, der Firmware und anderer Software. Weiterhin wird auch das Team quasi komplett in den Konzern eingegliedert, so dass sowohl die Weiterentwicklung der Produkte als auch die Kundenkontakte ohne größere Probleme fortgeführt werden können.
Dass OCZ überhaupt in Insolvenz gehen musste, lag nach Angaben von Firmenchef Ralph Schmidt an verschiedenen Faktoren. So gab es einige Probleme mit der Fortführung von Kreditlinien. Aber auch die Lieferungen von Flash-Komponenten erfolgte nicht wie gewünscht. Hier spielt vor allem der härter werdende Konkurrenzkampf unter jenen Unternehmen, die die Chips zu Endprodukten weiterverarbeiten eine Rolle. Denn diese streiten sich nicht in erster Linie um den Absatzmarkt, sondern um die Lieferungen von den Chipherstellern, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können.
Letztlich zeigt sich hier ein Konsolidierungs-Prozess, wie er in einer solchen Situation nicht unüblich ist. Vor allem kleinere Anbieter wie OCZ können in so einer Marktkonstellation nur schwer allein überleben. Mit Toshiba hat der Anbieter nun aber einen kräftigen Partner, der ihm den Rücken freihalten kann. Toshiba kommt durch die Übernahme im Gegenzug an Technologien, mit denen man in die Lage versetzt wird, den Marktführer Samsung anzugreifen.
Doch bereits bis dahin soll der Einstieg Toshibas direkte Folgen haben: Der Konzern stellt demnach kurzfristig die Mittel bereit, die der zahlungsunfähige SSD-Hersteller benötigt, um Flash-Chips einzukaufen und die bestehenden sowie vielleicht sogar neue Kunden während der Übergangsphase zu bedienen.
Durch den Kauf kommt Toshiba in den Besitz der gesamten Technologie von OCZ - inklusive der proprietären Controller, der Firmware und anderer Software. Weiterhin wird auch das Team quasi komplett in den Konzern eingegliedert, so dass sowohl die Weiterentwicklung der Produkte als auch die Kundenkontakte ohne größere Probleme fortgeführt werden können.
Dass OCZ überhaupt in Insolvenz gehen musste, lag nach Angaben von Firmenchef Ralph Schmidt an verschiedenen Faktoren. So gab es einige Probleme mit der Fortführung von Kreditlinien. Aber auch die Lieferungen von Flash-Komponenten erfolgte nicht wie gewünscht. Hier spielt vor allem der härter werdende Konkurrenzkampf unter jenen Unternehmen, die die Chips zu Endprodukten weiterverarbeiten eine Rolle. Denn diese streiten sich nicht in erster Linie um den Absatzmarkt, sondern um die Lieferungen von den Chipherstellern, um die wachsende Nachfrage bedienen zu können.
Letztlich zeigt sich hier ein Konsolidierungs-Prozess, wie er in einer solchen Situation nicht unüblich ist. Vor allem kleinere Anbieter wie OCZ können in so einer Marktkonstellation nur schwer allein überleben. Mit Toshiba hat der Anbieter nun aber einen kräftigen Partner, der ihm den Rücken freihalten kann. Toshiba kommt durch die Übernahme im Gegenzug an Technologien, mit denen man in die Lage versetzt wird, den Marktführer Samsung anzugreifen.
Thema:
Preisvergleich WD Black SN850 1TB
Videos zum Thema SSD
- Mini-PCs im Vergleich: KI-fähige Systeme für unter 750 Euro
- Geekom A9 Max: Mini-PC maximiert auf 4-TB-SSD und 128 GB RAM
- Minisforum G1 Pro im Test: So rüstet ihr SSD-Speicher und RAM auf
- 579-Euro-Notebook von Chuwi: SSD im Handumdrehen auf 2 TB tunen
- Ctone Matrix M2 Mini-PC: Das Upgrade von RAM & SSD im Test
Neue Solid-State-Drive-Downloads
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- iPhone Fold: Apple lässt nur wenige Hundert Geräte am Tag bauen
- Nintendo Zelda Leaks: Details zu Kinofilm und neuem Open-World-Spiel
- 1&1 erhöht DSL- & Glasfaser-Preise: So handeln Bestandskunden richtig
- Disney Plus verliert weitere Funktion: Nächste Klatsche vor Gericht
- Weißes Haus startet Portal mit geschmacklosen Retro-Spielen
- Lenovo Project AeroBlade: Erstes Notebook mit Solid-State-Kühlung
- Tesla Cybercab: Autonomes Taxi startet ungewöhnlich zurückhaltend
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen