EU-Parlament: Admins beseitigen Chaos im WLAN
Die IT-Abteilung des Europäischen Parlaments musste das öffentliche WLAN abschalten. In letzter Zeit ist es hier zunehmend zu Problemen gekommen - inklusive einiger nicht zu unterschätzender Angriffe.
Eine entsprechende Mitteilung wurde von den Verantwortlichen dieser Tage an die Nutzer im Haus verschickt. Aus dieser geht hervor, dass wohl eine Reihe von Abgeordneten und Mitarbeitern nicht das gesicherte WLAN des Parlaments, sondern das öffentliche Funknetz für den Zugriff auf ihre sensiblen Daten verwendeten.
So sei es Angreifern beispielsweise gelungen, mit Man-in-the-middle-Angriffen die Passwörter von E-Mail-Konten auszuspionieren. Die fraglichen Anwender seien bereits persönlich kontaktiert worden, damit man die jeweiligen Konten wieder absichern kann. Man wolle nun sicherstellen, dass der Zugriff auf solche Bereiche des Netzwerkes nicht mehr nur via Passwort sondern zusätzlich auch nur noch in Verbindung mit entsprechenden Zertifikaten möglich sein wird.
Das Problem resultierte wohl daraus, dass Abgeordnete und Mitarbeiter beispielsweise eigene Geräte wie Smartphones oder Tablets mitbrachten und diese nutzen wollten. Auch Bequemlichkeit sorgten sie allerdings nicht für die Installation der notwendigen Zertifikate, die den Zugang zum internen WLAN ermöglichen, sondern gingen über das öffentliche Netz online, das eigentlich für Besucher und Journalisten gedacht ist.
Die IT-Abteilung forderte die Nutzer im Hause daher nun auf, als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme ihre Passwörter zu ändern. Weiterhin solle jeder, der auf das interne Netz zugreifen will, sich nicht scheuen, die Admins anzusprechen. Diese würden gern bei der Installation der Zertifikate auf verschiedenen Geräten helfen.
Zusätzlich forderte man die Anwender auf, genau zu überlegen, an wen man eigene Zugangsberechtigungen weitergibt. Offenbar kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass Abgeordnete und Mitarbeiter anderen schnell mal ein Passwort gaben, um sich einen aufwändigeren Weg zu sparen. Das öffentliche WLAN soll nach einer tiefergehenden Sicherheitsprüfung in der nächsten Zeit wieder aktiviert werden, hieß es.
So sei es Angreifern beispielsweise gelungen, mit Man-in-the-middle-Angriffen die Passwörter von E-Mail-Konten auszuspionieren. Die fraglichen Anwender seien bereits persönlich kontaktiert worden, damit man die jeweiligen Konten wieder absichern kann. Man wolle nun sicherstellen, dass der Zugriff auf solche Bereiche des Netzwerkes nicht mehr nur via Passwort sondern zusätzlich auch nur noch in Verbindung mit entsprechenden Zertifikaten möglich sein wird.
Das Problem resultierte wohl daraus, dass Abgeordnete und Mitarbeiter beispielsweise eigene Geräte wie Smartphones oder Tablets mitbrachten und diese nutzen wollten. Auch Bequemlichkeit sorgten sie allerdings nicht für die Installation der notwendigen Zertifikate, die den Zugang zum internen WLAN ermöglichen, sondern gingen über das öffentliche Netz online, das eigentlich für Besucher und Journalisten gedacht ist.
Die IT-Abteilung forderte die Nutzer im Hause daher nun auf, als vorbeugende Sicherheitsmaßnahme ihre Passwörter zu ändern. Weiterhin solle jeder, der auf das interne Netz zugreifen will, sich nicht scheuen, die Admins anzusprechen. Diese würden gern bei der Installation der Zertifikate auf verschiedenen Geräten helfen.
Zusätzlich forderte man die Anwender auf, genau zu überlegen, an wen man eigene Zugangsberechtigungen weitergibt. Offenbar kam es in der Vergangenheit immer wieder vor, dass Abgeordnete und Mitarbeiter anderen schnell mal ein Passwort gaben, um sich einen aufwändigeren Weg zu sparen. Das öffentliche WLAN soll nach einer tiefergehenden Sicherheitsprüfung in der nächsten Zeit wieder aktiviert werden, hieß es.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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