Zu schlecht: Mountain View ersetzt Google-WLAN
Mountain View im US-Bundesstaat Kalifornien ist zunehmend unzufrieden mit dem öffentlichen WLAN, das die bekannteste Firma der Stadt seit Jahren zur Verfügung stellt: Google.
Der Suchmaschinenkonzern hatte das Netz bereits im Jahr 2006 gestartet und versorgte seitdem weite Teile der Stadt mit kostenlosen Drahtlos-Zugängen zum Internet. Bisher funktionierte dies wohl auch ziemlich gut - allerdings soll die Qualität seit dem vergangenen Jahr spürbar gesunken sein, berichten Einwohner der Stadt laut einem Bericht des Magazins ITWorld.
Dessen Redaktion führte im August selbst einen Test durch und konnte an verschiedenen Stellen in der Stadt, darunter zentrale Punkte wie die City Hall und die Stadtbibliothek, keine Verbindung mehr herstellen. "Die Stadtverwaltung hat in den letzten Monaten viele Beschwerden über die Performance und die Verfügbarkeit des freien Google-WLANs in Mountain View erhalten", wusste Kimberly Thomas, Assistent des Chefs der öffentlichen Verwaltung zu berichten.
Als Reaktion darauf hat die Kommune nun begonnen, an wichtigen Orten selbst offene WLAN-Hotspots zu installieren, um den Bürgern den gewohnten Service weiterhin zur Verfügung zu stellen. Denn vieles in der Stadt ist inzwischen darauf ausgelegt, dass die Menschen leicht Zugriff auf ein WLAN haben und beispielsweise nicht mehr darauf angewiesen sind, sich in der Bibliothek an einen fest vernetzten PC zu setzen.
Sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei Google ist man sich einig, dass die Ursache der Probleme im Design des Netzwerkes liegt, das offenbar seit dem Start nicht grundlegend überholt wurde. Eine Infrastruktur, die im Jahr 2006 hervorragend funktionierte, ist inzwischen allerdings hoffnungslos überfordert. Waren damals lediglich einige Notebooks via WLAN online, hat sich ihre Zahl inzwischen nicht nur deutlich erhöht, sondern es kamen noch zahlreiche Smartphones und Tablets hinzu und auch der Daten-Traffic pro Gerät zog kräftig an.
Aktuell arbeiten Mitarbeiter der Stadt und von Google daher an einem Konzept für ein umfassendes Update. Bis dieses fertig ist, wird sich an dem Netzwerk allerdings nichts ändern. Die öffentliche Hand will daher in der nächsten Zeit weiter eigene Hotspots installieren, um die Verfügbarkeit von Netzzugängen zu gewährleisten.
Dessen Redaktion führte im August selbst einen Test durch und konnte an verschiedenen Stellen in der Stadt, darunter zentrale Punkte wie die City Hall und die Stadtbibliothek, keine Verbindung mehr herstellen. "Die Stadtverwaltung hat in den letzten Monaten viele Beschwerden über die Performance und die Verfügbarkeit des freien Google-WLANs in Mountain View erhalten", wusste Kimberly Thomas, Assistent des Chefs der öffentlichen Verwaltung zu berichten.
Als Reaktion darauf hat die Kommune nun begonnen, an wichtigen Orten selbst offene WLAN-Hotspots zu installieren, um den Bürgern den gewohnten Service weiterhin zur Verfügung zu stellen. Denn vieles in der Stadt ist inzwischen darauf ausgelegt, dass die Menschen leicht Zugriff auf ein WLAN haben und beispielsweise nicht mehr darauf angewiesen sind, sich in der Bibliothek an einen fest vernetzten PC zu setzen.
Sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei Google ist man sich einig, dass die Ursache der Probleme im Design des Netzwerkes liegt, das offenbar seit dem Start nicht grundlegend überholt wurde. Eine Infrastruktur, die im Jahr 2006 hervorragend funktionierte, ist inzwischen allerdings hoffnungslos überfordert. Waren damals lediglich einige Notebooks via WLAN online, hat sich ihre Zahl inzwischen nicht nur deutlich erhöht, sondern es kamen noch zahlreiche Smartphones und Tablets hinzu und auch der Daten-Traffic pro Gerät zog kräftig an.
Aktuell arbeiten Mitarbeiter der Stadt und von Google daher an einem Konzept für ein umfassendes Update. Bis dieses fertig ist, wird sich an dem Netzwerk allerdings nichts ändern. Die öffentliche Hand will daher in der nächsten Zeit weiter eigene Hotspots installieren, um die Verfügbarkeit von Netzzugängen zu gewährleisten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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