Foxconn: High-End-Produkte künftig aus den USA?
Der weltgrößte Vertragshersteller Foxconn erwägt die Verlegung der Produktion von besonders hochwertigen Elektronikgeräten in die USA. Statt die Produkte in China und anderen asiatischen Ländern zu bauen, könnten teure Smartphones und ähnliche Geräte künftig aus Amerika kommen.
Der Vorsitzende von Hon Hai Precision Industry (besser bekannt als Foxconn) Terry Gou erklärte nach Angaben von Focus Taiwan jüngst, dass er derzeit die Verlegung der Produktion in die Vereinigten Staaten in Betracht ziehe. Dies soll allerdings nur für teurere Produkte gelten. Gou erhofft sich dadurch eine für die USA und Foxconns Heimat Taiwan positive Situation, die beiden Ländern gleichermaßen zugutekommt, heißt es.
Gou befindet sich derzeit als Teil einer von Taiwans früherem Vizepräsidenten Vincent Siew angeführten Handelsdelegation auf einer US-Reise. Dem Foxconn-Chef zufolge bieten die USA durchaus ein attraktives Umfeld für sein Unternehmen, weil dort in bestimmten Regionen viele gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden wären. Außerdem hätten die Vereinigten Staaten eine Tradition als Zentrum für die Forschung, Entwicklung und das Design für High-Tech-Produkte.
Der Foxconn-Vorsitzende erhofft sich durch die Verlegung einiger Produktionskapazitäten in die USA auch positive Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen mit Taiwan, darunter auch die mögliche Beteiligung an einer neuen transatlantischen Freihandelszone.
Weil in den Vereinigten Staaten deutlich höhere Löhne gezahlt werden müssten als zum Beispiel in China und Vietnam, dürften sich die Überlegungen von Gou nur auf das High-End-Segment beschränken. Da hier auch auf Seiten der Vertragsfertiger höhere Margen erzielt werden können, wäre eine Verlegung der Fertigung bestimmter hochpreisiger Produkte in die USA nur unter diesen Bedingungen rentabel.
Siehe auch: Foxconn: Studenten bauen unbezahlt PS4-Konsolen
Foxconn produziert für diverse große Hardware-Anbieter. Bekannt wurde das Unternehmen unter anderem wegen der Fertigung diverser Smartphones und Tablets für Apple. In der Vergangenheit wurde Foxconn immer wieder wegen widriger Arbeitsbedingungen und niedriger Löhne kritisiert. Aufsehen erregten vor allem die Selbstmorde diverser Mitarbeiter an chinesischen Standorten, wo Foxconn insgesamt weit über eine Million Menschen beschäftigt.
Gou befindet sich derzeit als Teil einer von Taiwans früherem Vizepräsidenten Vincent Siew angeführten Handelsdelegation auf einer US-Reise. Dem Foxconn-Chef zufolge bieten die USA durchaus ein attraktives Umfeld für sein Unternehmen, weil dort in bestimmten Regionen viele gut ausgebildete Mitarbeiter zu finden wären. Außerdem hätten die Vereinigten Staaten eine Tradition als Zentrum für die Forschung, Entwicklung und das Design für High-Tech-Produkte.
Der Foxconn-Vorsitzende erhofft sich durch die Verlegung einiger Produktionskapazitäten in die USA auch positive Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen mit Taiwan, darunter auch die mögliche Beteiligung an einer neuen transatlantischen Freihandelszone.
Weil in den Vereinigten Staaten deutlich höhere Löhne gezahlt werden müssten als zum Beispiel in China und Vietnam, dürften sich die Überlegungen von Gou nur auf das High-End-Segment beschränken. Da hier auch auf Seiten der Vertragsfertiger höhere Margen erzielt werden können, wäre eine Verlegung der Fertigung bestimmter hochpreisiger Produkte in die USA nur unter diesen Bedingungen rentabel.
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Foxconns Aktienkurs in Euro
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