Luxemburg: Ermittlungen gegen Skype wegen Prism
Die Datenschutzbehörde Luxemburgs hat Ermittlungen gegen den zu Microsoft gehörenden Voice-over-IP-Dienst aufgenommen, Grund ist die Weitergabe von vertraulichen Skype-Daten an den US-Nachrichtendienst NSA.
Wie die britische Tageszeitung The Guardian, die den Prism-Skandal ins Rollen gebracht hat, berichtet, ermittelt die Datenschutzbehörde von Luxemburg gegen Skype. Hintergrund sind hier die Bedenken bezüglich der Weitergabe vertraulicher Informationen an die National Security Agency (NSA). Skype bzw. Microsoft drohen deshalb nun strenge "strafrechtliche und administrative Sanktionen", so der Guardian.
Offiziell wollte der oberste Datenschützer des EU-Landes, Gerard Lommel, die laufenden Untersuchungen nicht kommentieren, auch Microsoft wollte sich dazu nicht äußern. Die Ermittlungen, die bereits kurz nach Bekanntwerden von Prism im Juni initiiert worden sind, haben auch deshalb eine große Bedeutung für alle Beteiligten, weil Skype sein europäisches Hauptquartier in Luxemburg hat.
Die Weitergabe der Daten kann dabei als Tatsache angesehen werden, die Frage für die Datenschützer ist vor allem, ob die Verstöße unter Billigung bzw. Genehmigung der luxemburgischen Regierung durchgeführt worden sind.
Laut Guardian-Informationen habe sich der Datenfluss an die NSA in einigen Kategorien verdreifacht, nachdem Microsoft den VoIP-Anbieter im Jahr 2011 übernommen hat, Microsoft war das erste Unternehmen, dass bei Prism mitgemacht hat oder mitmachen musste.
Seither gibt es an Skype, das anfangs als besonders sicherer Kommunikationskanal galt, viel Kritik. Eric King von der Menschenrechtsaktivistengruppe Privacy International sagte dazu: "Die einzigen Leute, die verlieren, sind die Nutzer. Skype hat sich selbst als fantastisches Werkzeug für sichere Kommunikation auf der ganzen Welt beworben, man hat aber schnell dem Druck der Regierung nachgegeben." Kings Fazit: "Man kann dem Dienst bezüglich Nutzer-Privatsphäre nicht länger vertrauen."
Offiziell wollte der oberste Datenschützer des EU-Landes, Gerard Lommel, die laufenden Untersuchungen nicht kommentieren, auch Microsoft wollte sich dazu nicht äußern. Die Ermittlungen, die bereits kurz nach Bekanntwerden von Prism im Juni initiiert worden sind, haben auch deshalb eine große Bedeutung für alle Beteiligten, weil Skype sein europäisches Hauptquartier in Luxemburg hat.
Die Weitergabe der Daten kann dabei als Tatsache angesehen werden, die Frage für die Datenschützer ist vor allem, ob die Verstöße unter Billigung bzw. Genehmigung der luxemburgischen Regierung durchgeführt worden sind.
Laut Guardian-Informationen habe sich der Datenfluss an die NSA in einigen Kategorien verdreifacht, nachdem Microsoft den VoIP-Anbieter im Jahr 2011 übernommen hat, Microsoft war das erste Unternehmen, dass bei Prism mitgemacht hat oder mitmachen musste.
Seither gibt es an Skype, das anfangs als besonders sicherer Kommunikationskanal galt, viel Kritik. Eric King von der Menschenrechtsaktivistengruppe Privacy International sagte dazu: "Die einzigen Leute, die verlieren, sind die Nutzer. Skype hat sich selbst als fantastisches Werkzeug für sichere Kommunikation auf der ganzen Welt beworben, man hat aber schnell dem Druck der Regierung nachgegeben." Kings Fazit: "Man kann dem Dienst bezüglich Nutzer-Privatsphäre nicht länger vertrauen."
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