PRISM-Aufdecker Greenwald verlässt The Guardian
Glenn Greenwald, jener Journalist, der gemeinsam mit Whistleblower Edward Snowden den Überwachungsskandal PRISM aufgedeckt hat, verlässt die britische Tageszeitung The Guardian und wechselt zu einem neuen Nachrichtenmedium.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird Greenwald zu einem noch nicht näher genannten Medien-Projekt wechseln. Wie diese neu gegründete Seite - man kann wohl annehmen, dass es ein Web-Projekt ist - heißen wird, ist noch nicht bekannt.
Wer dahinter steht, dagegen schon, nämlich eBay-Gründer Pierre Omidyar. Es ist nicht ganz klar, ob der aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende des Online-Auktionshauses der einzige Geldgeber ist oder ob es weitere Partner gibt. Omidyars Beteiligung dürfte allerdings auch schon ausreichend sein, dessen Vermögen beträgt laut Schätzungen des Wirtschaftsmagazins Forbes etwa 8,5 Milliarden Dollar.
Greenwald selbst bezeichnete seinen Schritt in einem Blog-Beitrag als "einmaliges journalistisches Traum-Angebot", dieses konnte er nicht auslassen, so der in Brasilien lebende britische Reporter. Einen Streit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber dürfte es wohl nicht gegeben haben, The Guardian-Sprecherin Jennifer Lindauer wünschte Greenwald alles Gute und bedankte sich für dessen "wichtige Rolle" im Zusammenhang mit investigativem Journalismus.
Der derzeit wohl bekannteste britische Journalist schreibt, dass sein Wechsel vorzeitig bekannt geworden sei, weshalb er noch keine Details zum Medienprojekt Omidyars nennen könne. Man kann aber wohl annehmen, dass dieses nicht unbedingt konservativ ausfallen wird.
Der in Frankreich geborene US-amerikanische Unternehmer iranischer Abstammung gilt als engagierter Philanthrop mit zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Interessen, zu den Überwachungsaktivitäten der USA und Großbritanniens hat er sich in den vergangenen Monaten auch kritisch geäußert - anders wäre eine "Verpflichtung" Greenwalds wohl auch nicht möglich gewesen.
Wer dahinter steht, dagegen schon, nämlich eBay-Gründer Pierre Omidyar. Es ist nicht ganz klar, ob der aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende des Online-Auktionshauses der einzige Geldgeber ist oder ob es weitere Partner gibt. Omidyars Beteiligung dürfte allerdings auch schon ausreichend sein, dessen Vermögen beträgt laut Schätzungen des Wirtschaftsmagazins Forbes etwa 8,5 Milliarden Dollar.
Greenwald selbst bezeichnete seinen Schritt in einem Blog-Beitrag als "einmaliges journalistisches Traum-Angebot", dieses konnte er nicht auslassen, so der in Brasilien lebende britische Reporter. Einen Streit mit seinem ehemaligen Arbeitgeber dürfte es wohl nicht gegeben haben, The Guardian-Sprecherin Jennifer Lindauer wünschte Greenwald alles Gute und bedankte sich für dessen "wichtige Rolle" im Zusammenhang mit investigativem Journalismus.
Der derzeit wohl bekannteste britische Journalist schreibt, dass sein Wechsel vorzeitig bekannt geworden sei, weshalb er noch keine Details zum Medienprojekt Omidyars nennen könne. Man kann aber wohl annehmen, dass dieses nicht unbedingt konservativ ausfallen wird.
Der in Frankreich geborene US-amerikanische Unternehmer iranischer Abstammung gilt als engagierter Philanthrop mit zahlreichen wirtschaftlichen und politischen Interessen, zu den Überwachungsaktivitäten der USA und Großbritanniens hat er sich in den vergangenen Monaten auch kritisch geäußert - anders wäre eine "Verpflichtung" Greenwalds wohl auch nicht möglich gewesen.
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