Online-Drogenhandel organisiert sich schnell neu
Die Abschaltung des bisher wohl größten Online-Shops für illegale Drogen und andere Schwarzmarktwaren, Silkroad, bedeutet keineswegs das Ende entsprechender Geschäfte über die verborgenen Kanäle des Netzes.
So ist ein Teil der bisherigen Nutzer der Plattform bereits auf alternative Angebote ausgewichen. Andere wollen den Shop in noch stärker gesicherter Form wieder auferstehen lassen. Es gibt aber auch jene, denen die Sache nun zu heiß wird und die sich wieder auf die klassischen Vertriebswege zurückziehen.
Silkroad funktionierte ähnlich wie eBay - es wurde also ein Geschäftskontakt zwischen Anbieter und Käufer hergestellt, wofür der Betreiber, der sich Dread Pirate Roberts nannte, letztlich eine Provision erhielt. Angesiedelt war die Plattform in einem durch Tor anonymisierten Bereich des Netzes. Als Bezahlmittel kam die virtuelle Währung Bitcoin zum Einsatz. In der vergangenen Woche gelang es der US-Bundespolizei FBI aber, den mutmaßlichen Betreiber zu verhaften und die Seite stillzulegen.
Wie das britische Magazin The Register berichtet, gibt es in den Foren des so genannten Dark Nets, also quasi dem getarnten Untergrund des Netzes, bereits eine Reihe von Personen, die die Plattform neu aufbauen wollen. Vor allem ein Nutzer, der unter dem Pseudonym "The Godfather" auftritt, spielt hier offenbar eine führende Rolle. Dieser führte aus, dass das neue Silkroad noch viel schwerer zurückzuverfolgen sein soll, da man von Beginn an komplett über Anonymisierungs-Dienste an der Seite arbeite.
Eine Reihe von Dealern will aber darauf wohl nicht warten und ist zu der alternativen Plattform "Sheep" ausgewichen. Diese hat seit der Schließung eine Verdreifachung der Angebote erlebt. Vor allem in den USA ist es dadurch an keiner Stelle zu Engpässen gekommen. Anders sieht es hingegen beispielsweise in Großbritannien aus, wo bisherige Silkroad-Kunden davon berichten, dass online derzeit nicht viel zu machen ist. Die Dealer sind hier offenbar erst einmal verschreckt worden.
Unter dessen weiß man im Dark Net durchaus zu schätzen, was der Betreiber der Plattform geleistet hat. So werden derzeit bereits Bitcoins gesammelt, die ihm zur Finanzierung seiner Anwaltskosten zur Verfügung gestellt werden sollen.
Silkroad funktionierte ähnlich wie eBay - es wurde also ein Geschäftskontakt zwischen Anbieter und Käufer hergestellt, wofür der Betreiber, der sich Dread Pirate Roberts nannte, letztlich eine Provision erhielt. Angesiedelt war die Plattform in einem durch Tor anonymisierten Bereich des Netzes. Als Bezahlmittel kam die virtuelle Währung Bitcoin zum Einsatz. In der vergangenen Woche gelang es der US-Bundespolizei FBI aber, den mutmaßlichen Betreiber zu verhaften und die Seite stillzulegen.
Wie das britische Magazin The Register berichtet, gibt es in den Foren des so genannten Dark Nets, also quasi dem getarnten Untergrund des Netzes, bereits eine Reihe von Personen, die die Plattform neu aufbauen wollen. Vor allem ein Nutzer, der unter dem Pseudonym "The Godfather" auftritt, spielt hier offenbar eine führende Rolle. Dieser führte aus, dass das neue Silkroad noch viel schwerer zurückzuverfolgen sein soll, da man von Beginn an komplett über Anonymisierungs-Dienste an der Seite arbeite.
Eine Reihe von Dealern will aber darauf wohl nicht warten und ist zu der alternativen Plattform "Sheep" ausgewichen. Diese hat seit der Schließung eine Verdreifachung der Angebote erlebt. Vor allem in den USA ist es dadurch an keiner Stelle zu Engpässen gekommen. Anders sieht es hingegen beispielsweise in Großbritannien aus, wo bisherige Silkroad-Kunden davon berichten, dass online derzeit nicht viel zu machen ist. Die Dealer sind hier offenbar erst einmal verschreckt worden.
Unter dessen weiß man im Dark Net durchaus zu schätzen, was der Betreiber der Plattform geleistet hat. So werden derzeit bereits Bitcoins gesammelt, die ihm zur Finanzierung seiner Anwaltskosten zur Verfügung gestellt werden sollen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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