Zusammenschluss von E-Plus & O2 ist beschlossen
Der Zusammenschluss der beiden deutschen Mobilfunkbetreiber Telefonica Germany (O2) und E-Plus ist jetzt beschlossene Sache. Nur die Kartellbehörden könnten daran noch etwas ändern.
Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN, zu dem E-Plus gehört, hatte seine Aktionäre gestern über den geplanten Verkauf der deutschen Tochter abstimmen lassen. Das Votum fiel positiv aus, nachdem auch der Großaktionär América Móvil aus Mexiko sich dem nicht mehr weiter entgegenstellen wollte.
Gemäß den Vereinbarungen hat der Deal einen Gesamtwert von rund 8,1 Milliarden Euro. Fünf Milliarden Euro werden dabei von der Telefonica Germany an KPN gezahlt. Die Niederländer werden außerdem mit einem Anteil von 20,5 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligt. Durch den Beschluss soll nun der - gemessen an den Kundenzahlen - größte Mobilfunk-Betreiber in Deutschland entstehen, der an der Deutschen Telekom und Vodafone vorbeizieht.
Die Telekom kommt hierzulande derzeit auf rund 37 Millionen Mobilfunkverträge, Vodafone verfügt über etwa 32 Millionen. Die beiden kleineren Konkurrenten würden nach ihrem Zusammenschluss formell auf 40 Millionen Kunden kommen.
Keine umfangreicheren Informationen gibt es bisher über die Planungen, wie der Zusammenschluss der beiden Unternehmen weitergehen soll. Die Fusion könnte letztlich zu klaren Verbesserungen hinsichtlich der Infrastruktur für die Nutzer führen. Denn die Netze der beiden Unternehmen konnten bisher nicht mit den finanzkräftigeren Wettbewerbern mithalten. Sehr schnell nach dem Zusammenschluss könnte nun allerdings dafür gesorgt werden, dass die Nutzer jeweils auch die Funkzellen des anderen Netzes mit verwenden können, wenn diese eine bessere Qualität versprechen. Weiterhin kann nun auch das E-Plus-Netz auf LTE-Technologien im 800-Megahertz-Bereich aufgerüstet werden, wofür bisher noch die Lizenzen fehlten.
Gemäß den Vereinbarungen hat der Deal einen Gesamtwert von rund 8,1 Milliarden Euro. Fünf Milliarden Euro werden dabei von der Telefonica Germany an KPN gezahlt. Die Niederländer werden außerdem mit einem Anteil von 20,5 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligt. Durch den Beschluss soll nun der - gemessen an den Kundenzahlen - größte Mobilfunk-Betreiber in Deutschland entstehen, der an der Deutschen Telekom und Vodafone vorbeizieht.
Die Telekom kommt hierzulande derzeit auf rund 37 Millionen Mobilfunkverträge, Vodafone verfügt über etwa 32 Millionen. Die beiden kleineren Konkurrenten würden nach ihrem Zusammenschluss formell auf 40 Millionen Kunden kommen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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