E-Plus: Weg für Fusion mit O2 wurde freigeräumt
América Móvil des mexikanischen Milliardärs Carlos Slim kontrolliert über eine Großbeteiligung am niederländischen Konzern KPN den Mobilfunker E-Plus. Slim wird entgegen früherer Bedenken dem Deal nun zustimmen.
Damit scheint der Weg für die geplante Fusion von E-Plus und dem zum spanischen Telekommunikationsriesen Telefónica frei zu sein, zumindest was die am Geschäft beteiligten Unternehmen betrifft. Hinter dem Deal steht allerdings noch ein großes Fragezeichen, da es noch durch die Wettbewerbshüter abgesegnet werden muss.
Von Seiten der Besitzer gibt es nun allerdings keine Hindernisse mehr: Wie die Telefónica Deutschland Holding AG im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gab, habe sich América Móvil im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung von KPN unwiderruflich dazu verpflichtet, dem Erwerb des deutschen Mobilfunkgeschäfts E-Plus durch Telefónica Deutschland zuzustimmen.
Carlos Slim, der sich mit Bill Gates seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel "Reichster Mensch auf der Erde" liefert, stand der Übernahme in den vergangenen Wochen kritisch gegenüber. Der Mexikaner war bisher der Ansicht, dass der Übernahmepreis von E-Plus zu niedrig sei, mit Hilfe geänderter Konditionen konnte der amerikanische Medienmogul nun doch umgestimmt werden.
Nach der Fusion von E-Plus und O2 wird KPN einen Anteil von 20,5 Prozent (an Telefónica Deutschland) erhalten, bisher waren 17,6 Prozent vorgesehen. Die Differenz von 2,9 Prozent kann Telefónica allerdings per so genannter Call-Option erwerben, der Ausübungspreis beträgt 510 Millionen Euro.
Wie erwähnt müssen die Kartellwächter das Geschäft noch freigeben. Das OK der Wettbewerbshüter gilt allerdings keinesfalls als sicher, da die Fusion der bisher dritt- und viertplatzierten Provider die neue Nummer 1 am deutschen Markt ergeben würde.
Siehe auch: Fusion - E-Plus und O2 könnten Frequenzen verlieren
Von Seiten der Besitzer gibt es nun allerdings keine Hindernisse mehr: Wie die Telefónica Deutschland Holding AG im Rahmen einer Pressemitteilung bekannt gab, habe sich América Móvil im Rahmen einer außerordentlichen Hauptversammlung von KPN unwiderruflich dazu verpflichtet, dem Erwerb des deutschen Mobilfunkgeschäfts E-Plus durch Telefónica Deutschland zuzustimmen.
Carlos Slim, der sich mit Bill Gates seit Jahren ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel "Reichster Mensch auf der Erde" liefert, stand der Übernahme in den vergangenen Wochen kritisch gegenüber. Der Mexikaner war bisher der Ansicht, dass der Übernahmepreis von E-Plus zu niedrig sei, mit Hilfe geänderter Konditionen konnte der amerikanische Medienmogul nun doch umgestimmt werden.
Nach der Fusion von E-Plus und O2 wird KPN einen Anteil von 20,5 Prozent (an Telefónica Deutschland) erhalten, bisher waren 17,6 Prozent vorgesehen. Die Differenz von 2,9 Prozent kann Telefónica allerdings per so genannter Call-Option erwerben, der Ausübungspreis beträgt 510 Millionen Euro.
Wie erwähnt müssen die Kartellwächter das Geschäft noch freigeben. Das OK der Wettbewerbshüter gilt allerdings keinesfalls als sicher, da die Fusion der bisher dritt- und viertplatzierten Provider die neue Nummer 1 am deutschen Markt ergeben würde.
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