Dual Cell: E-Plus rüstet HSPA-Netz auf 42 Mbit/s auf
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus will mit der Einführung einer neuen Technologie in seinem Netz mit den Konkurrenten mithalten können, die bereits kräftig dabei sind, den LTE-Standard auszubauen.
Wie das Unternehmen heute mitteilte, habe man mit der Aktivierung von Dual Cell begonnen. Die Leistung der HSPA-Basisstationen soll sich dadurch auf Bandbreiten von bis zu 42 Megabit pro Sekunde steigern lassen. Mehr als die Hälfte aller Stationen im UMTS-Netz des Betreibers sei bereits Dual Cell-fähig und werde zeitnah aktiviert. Bis Ende des Jahres sollen es mehr als drei Viertel aller Stationen sein.
E-Plus will damit auch dem Vorurteil widersprechend, dass Kunden hier zwar billige Tarife erhalten, sich aber mit einem vergleichsweise mageren technischen Niveau zufrieden geben müssen. "Unser Netz kann alles, was die Kunden heute für ihre alltägliche Datennutzung benötigen", ist sich Andreas Pfisterer, Technologiechef der E-Plus Gruppe, sicher.
Die Aufrüstung auf Dual Cell stelle dabei den nächsten Schritt nach der Integration von HSPA+ dar, so das Unternehmen. Mit dieser Technologie könnten derzeit rund 85 Prozent der Bevölkerung versorgt werden.
Dual Cell funktioniert im Grunde ähnlich, wie die Kanalbündelung, die bei ISDN-Anschlüssen zum Einsatz kam: Es werden schlicht zwei getrennte Verbindungen parallel zur Datenübertragung genutzt - im Mobilfunk handelt es sich um zwei Frequenzen auf dem 5-Gigahertz-Band. Gerade in Ballungsräumen, wo oft viele Nutzer eine Funkzelle parallel nutzen, soll die Technologie im Alltag zu deutlich besseren Datenraten führen.
Mit LTE lässt sich Dual Cell allerdings nicht wirklich vergleichen. Betrachtet man allein die Bandbreiten, kann die Technik durchaus als günstige, wenn auch nicht ganz so leistungsfähige Alternative herhalten. Der Vorteil von LTE liegt zudem aber in der deutlich geringeren Latenz, so dass die Unterschiede in der Praxis noch immer deutlich sind. E-Plus-Kunden benötigen außerdem ein Dual Cell-fähiges Endgerät - der Netzbetreiber nennt hier als Beispiele Apples iPhone 5 sowie das Samsung Galaxy S4.
E-Plus will damit auch dem Vorurteil widersprechend, dass Kunden hier zwar billige Tarife erhalten, sich aber mit einem vergleichsweise mageren technischen Niveau zufrieden geben müssen. "Unser Netz kann alles, was die Kunden heute für ihre alltägliche Datennutzung benötigen", ist sich Andreas Pfisterer, Technologiechef der E-Plus Gruppe, sicher.
Die Aufrüstung auf Dual Cell stelle dabei den nächsten Schritt nach der Integration von HSPA+ dar, so das Unternehmen. Mit dieser Technologie könnten derzeit rund 85 Prozent der Bevölkerung versorgt werden.
Dual Cell funktioniert im Grunde ähnlich, wie die Kanalbündelung, die bei ISDN-Anschlüssen zum Einsatz kam: Es werden schlicht zwei getrennte Verbindungen parallel zur Datenübertragung genutzt - im Mobilfunk handelt es sich um zwei Frequenzen auf dem 5-Gigahertz-Band. Gerade in Ballungsräumen, wo oft viele Nutzer eine Funkzelle parallel nutzen, soll die Technologie im Alltag zu deutlich besseren Datenraten führen.
Mit LTE lässt sich Dual Cell allerdings nicht wirklich vergleichen. Betrachtet man allein die Bandbreiten, kann die Technik durchaus als günstige, wenn auch nicht ganz so leistungsfähige Alternative herhalten. Der Vorteil von LTE liegt zudem aber in der deutlich geringeren Latenz, so dass die Unterschiede in der Praxis noch immer deutlich sind. E-Plus-Kunden benötigen außerdem ein Dual Cell-fähiges Endgerät - der Netzbetreiber nennt hier als Beispiele Apples iPhone 5 sowie das Samsung Galaxy S4.
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