Toshiba wirft halbe Belegschaft im TV-Bereich raus
Der japanische Elektronikkonzern Toshiba wirft die Hälfte der Belegschaft in seiner Fernseh-Sparte raus. Zwei der drei Fabriken außerhalb Japans sollen sogar komplett stillgelegt werden.
Wie das Unternehmen mitteilte, solle außerdem der Anteil der Produktion, die an Auftragshersteller ausgelagert wird, deutlich gesteigert werden. Aktuell sind dies rund 40 Prozent, zukünftig sollen es 70 Prozent sein. Nachdem im Juli erst einmal Pläne auf dem Tisch lagen, 400 Beschäftigte aus dem Bereich in andere Konzernteile wechseln zu lassen, sollen nun 3.000 Mitarbeiter komplett gehen.
Welche Werke Toshiba schließen will, ist aktuell noch nicht bekannt gegeben worden. Außerhalb des Heimatlandes ist das Unternehmen noch in China, Indonesien und Polen mit eigenen Produktionsstätten vertreten.
Das Unternehmen reagierte damit auf auf die anhaltend schlechte Lage in dem Geschäftsbereich. Die Sparte schreibt seit mittlerweile zwei Jahren rote Zahlen und es gibt kaum Anzeichen, dass sich dies ändert, wenn man die bisherige Strategie unverändert beibehält. Toshiba verzeichnete in den letzten Jahren rückläufige Verkaufszahlen, wozu mehrere Faktoren beitrugen.
So war einerseits die Nachfrage in dem Segment generell nicht besonders gut. Vor allem in Europa schlug sich die sinkende Kaufkraft vieler Verbraucher spürbar durch - wenn man von einem kurzen Boom aufgrund der Umstellung von analogem auf digitales Broadcasting absieht. Hinzu kommt, dass es den japanischen Herstellern auf dem Weltmarkt generell eher schwer fiel, mit den meist günstigeren Konkurrenten aus Südkorea mitzuhalten.
Noch in diesem Geschäftsjahr sollen die operativen Ausgaben im Fernseh- und PC-Geschäft um rund 100 Millionen Dollar gesenkt werden. Für das kommende Jahr liegt das Ziel beim Doppelten dieser Summe. Dies soll dann endlich dazu führen, dass das einst so gut laufende Geschäft mit Fernsehern wieder in den Bereich schwarzer Zahlen kommt.
Welche Werke Toshiba schließen will, ist aktuell noch nicht bekannt gegeben worden. Außerhalb des Heimatlandes ist das Unternehmen noch in China, Indonesien und Polen mit eigenen Produktionsstätten vertreten.
Das Unternehmen reagierte damit auf auf die anhaltend schlechte Lage in dem Geschäftsbereich. Die Sparte schreibt seit mittlerweile zwei Jahren rote Zahlen und es gibt kaum Anzeichen, dass sich dies ändert, wenn man die bisherige Strategie unverändert beibehält. Toshiba verzeichnete in den letzten Jahren rückläufige Verkaufszahlen, wozu mehrere Faktoren beitrugen.
So war einerseits die Nachfrage in dem Segment generell nicht besonders gut. Vor allem in Europa schlug sich die sinkende Kaufkraft vieler Verbraucher spürbar durch - wenn man von einem kurzen Boom aufgrund der Umstellung von analogem auf digitales Broadcasting absieht. Hinzu kommt, dass es den japanischen Herstellern auf dem Weltmarkt generell eher schwer fiel, mit den meist günstigeren Konkurrenten aus Südkorea mitzuhalten.
Noch in diesem Geschäftsjahr sollen die operativen Ausgaben im Fernseh- und PC-Geschäft um rund 100 Millionen Dollar gesenkt werden. Für das kommende Jahr liegt das Ziel beim Doppelten dieser Summe. Dies soll dann endlich dazu führen, dass das einst so gut laufende Geschäft mit Fernsehern wieder in den Bereich schwarzer Zahlen kommt.
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Christian Kahle
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