Flop des Surface RT kostet Microsoft 900 Mio. Dollar
Microsoft hat im Zuge der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen für das abgelaufene Fiskaljahr 2013 auch erhebliche Verluste seiner Surface-Sparte bekanntgegeben. Das Unternehmen muss fast eine Milliarde Dollar abschreiben, weil sich gerade das Surface RT nicht so häufig verkauft, wie erhofft.
Microsoft sprach in seinem Geschäftsbericht von Abschreibungen in Höhe von rund 900 Millionen Dollar, die im Zusammenhang mit "Anpassungen der Lagerhaltung" beim Surface RT Tablet stehen. Erst kürzlich hatten die Redmonder den Preis des mit einem Nvidia Tegra ARM-Prozessor ausgerüsteten Tablets um 30 Prozent nach unten korrigiert.
Siehe auch: Microsoft Surface RT jetzt 150 Euro billiger - Update
Die Preissenkung soll offenbar den Verkauf des mit Windows RT ausgerüsteten ersten Surface-Tablets ankurbeln, um die Lager wegen der bevorstehenden Einführung des Nachfolgemodells zu leeren. Offenbar hat der Softwarekonzern noch erhebliche Bestände, die nun deutliche negative Auswirkungen auf die Bilanzen haben.
Nach Angaben des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes gehen Beobachter davon aus, dass Microsoft im ersten Quartal des Jahres 2013 nur rund 900.000 Geräte vom Typ Surface RT und Surface Pro absetzen konnte. Im zweiten Quartal soll es einen Rückgang gegeben haben, den man nun durch die Preissenkung abfangen will. Konkrete Angaben zu den Verkaufszahlen hat Microsoft seit der Einführung des Surface noch nie gemacht.
Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte in einem Kommentar zu den Geschäftszahlen, dass man "hart daran arbeitet, in den kommenden Monaten neue Geräte und hochwertige Erlebnisse" zu liefern, darunter neue Windows 8.1-Tablets und PCs. Insgesamt sei Microsoft von einer sinkenden Nachfrage für PCs betroffen, die Verkäufe an Unternehmenskunden halfen jedoch, die Rückgänge abzufangen.
Microsoft erklärte außerdem, dass man gesteigerte Ausgaben für die Vermarktung von Windows 8 und den Surface-Tablets verzeichnete, weil die Aufwendungen für den Vertrieb erhöht wurden. Der Hauptgrund für die massiven Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Surface RT dürften jedoch die zu hoch gesteckten eigenen Erwartungen sein, die dafür sorgten, dass man deutlich mehr Geräte produzieren ließ als letztlich verkauft wurden, so dass große Lagerbestände angehäuft wurden.
Ballmer selbst nannte als Hauptfaktor der nun erfolgten Abschreibung die jüngst erfolgten Preissenkungen beim Surface RT. Die Preissenkung, ein erweiterter Vertrieb und eine breitere Verfügbarkeit sollen ihmzufolge nun dafür sorgen, dass das Gerät von den Kunden besser angenommen wird und somit Microsoft in Zukunft eine bessere Ausgangsposition für langfristigen Erfolg verschaffen kann.
Siehe auch: Microsoft Surface RT jetzt 150 Euro billiger - Update
Die Preissenkung soll offenbar den Verkauf des mit Windows RT ausgerüsteten ersten Surface-Tablets ankurbeln, um die Lager wegen der bevorstehenden Einführung des Nachfolgemodells zu leeren. Offenbar hat der Softwarekonzern noch erhebliche Bestände, die nun deutliche negative Auswirkungen auf die Bilanzen haben.
Nach Angaben des taiwanischen Branchendiensts DigiTimes gehen Beobachter davon aus, dass Microsoft im ersten Quartal des Jahres 2013 nur rund 900.000 Geräte vom Typ Surface RT und Surface Pro absetzen konnte. Im zweiten Quartal soll es einen Rückgang gegeben haben, den man nun durch die Preissenkung abfangen will. Konkrete Angaben zu den Verkaufszahlen hat Microsoft seit der Einführung des Surface noch nie gemacht.
Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte in einem Kommentar zu den Geschäftszahlen, dass man "hart daran arbeitet, in den kommenden Monaten neue Geräte und hochwertige Erlebnisse" zu liefern, darunter neue Windows 8.1-Tablets und PCs. Insgesamt sei Microsoft von einer sinkenden Nachfrage für PCs betroffen, die Verkäufe an Unternehmenskunden halfen jedoch, die Rückgänge abzufangen.
Microsoft erklärte außerdem, dass man gesteigerte Ausgaben für die Vermarktung von Windows 8 und den Surface-Tablets verzeichnete, weil die Aufwendungen für den Vertrieb erhöht wurden. Der Hauptgrund für die massiven Abschreibungen im Zusammenhang mit dem Surface RT dürften jedoch die zu hoch gesteckten eigenen Erwartungen sein, die dafür sorgten, dass man deutlich mehr Geräte produzieren ließ als letztlich verkauft wurden, so dass große Lagerbestände angehäuft wurden.
Ballmer selbst nannte als Hauptfaktor der nun erfolgten Abschreibung die jüngst erfolgten Preissenkungen beim Surface RT. Die Preissenkung, ein erweiterter Vertrieb und eine breitere Verfügbarkeit sollen ihmzufolge nun dafür sorgen, dass das Gerät von den Kunden besser angenommen wird und somit Microsoft in Zukunft eine bessere Ausgangsposition für langfristigen Erfolg verschaffen kann.
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