Playstation 4: Sony setzt auf FreeBSD-Betriebssystem
Der japanische Elektronikkonzern Sony setzt in seiner neuen Spielekonsole Playstation 4 auf das Open Source-Betriebssystem FreeBSD. Dieses kommt in abgewandelter Form unter dem Namen "Orbis OS" zum Einsatz.
Bei der neuen Konsole konnte Sony das bisher verwandte Betriebssystem nicht einfach weiterentwickeln. Immerhin vollzieht man bei dem Gerät erneut einen kompletten Wechsel der Prozessor-Plattform. In der Playstation 3 kam noch der Cell-Prozessor zum Einsatz, den das Unternehmen gemeinsam mit IBM und Toshiba entwickelt hatte. In diesem arbeitet ein PowerPC-Kern als Steuerungs-Prozessor, der die Berechnungen an mehrere andere Kerne verteilt.
In der Playstation 4 wechselt Sony allerdings zur verbreiteten x86-Architektur mit 64 Bit-Design. Dadurch kann das Unternehmen stärker auf bereits vorhandene Produkte setzen - wie unter anderem auf das Unix-Derivat FreeBSD 9.0. Diese Information wurde von VGLeaks verbreitet, die das System auf einem Entwickler-Kit testen konnten.
FreeBSD ist auf der einen Seite eine gute Wahl. Denn Sony kann hier auf ein erprobtes Betriebssystem zurückgreifen, das mit einer sehr freien Lizenz ausgestattet ist. Linux hätte hier mehr Probleme bereitet, da dieses sehr viel restriktivere Anforderungen an die Offenheit von Komponenten stellt, die verändert oder hinzugefügt werden.
Auf der anderen Seite ist die Nutzung des Unix-Derivates auch etwas überraschend. Denn ausgerechnet für dieses System steht bisher eigentlich kein Treiber zur Verfügung, der den eingesetzten AMD-Prozessor mit dem zugehörigen Radeon-Grafik-Chip ordentlich ansteuern kann. FreeBSD-Nutzer könnten hier aber hoffen, dass Sony einen offensichtlich selbst entwickelten Treiber letztlich auch für andere zugänglich macht.
Nicht zuletzt dürften jetzt auch Hoffnungen genährt werden, dass auf der neuen Spielekonsole auch wieder alternative Betriebssysteme eingesetzt werden können. Das war teilweise offiziell auch bei der Playstation 3 machbar. Auf diese Weise käme man beim Kauf nicht nur in den Besitz einer Spielekonsole, sondern auch eines recht leistungsfähigen und günstigen Computers, auf dem nun auch deutlich einfacher zusätzliche Anwendungen als auf der vorherigen Plattform eingesetzt werden könnten.
In der Playstation 4 wechselt Sony allerdings zur verbreiteten x86-Architektur mit 64 Bit-Design. Dadurch kann das Unternehmen stärker auf bereits vorhandene Produkte setzen - wie unter anderem auf das Unix-Derivat FreeBSD 9.0. Diese Information wurde von VGLeaks verbreitet, die das System auf einem Entwickler-Kit testen konnten.
FreeBSD ist auf der einen Seite eine gute Wahl. Denn Sony kann hier auf ein erprobtes Betriebssystem zurückgreifen, das mit einer sehr freien Lizenz ausgestattet ist. Linux hätte hier mehr Probleme bereitet, da dieses sehr viel restriktivere Anforderungen an die Offenheit von Komponenten stellt, die verändert oder hinzugefügt werden.
Auf der anderen Seite ist die Nutzung des Unix-Derivates auch etwas überraschend. Denn ausgerechnet für dieses System steht bisher eigentlich kein Treiber zur Verfügung, der den eingesetzten AMD-Prozessor mit dem zugehörigen Radeon-Grafik-Chip ordentlich ansteuern kann. FreeBSD-Nutzer könnten hier aber hoffen, dass Sony einen offensichtlich selbst entwickelten Treiber letztlich auch für andere zugänglich macht.
Nicht zuletzt dürften jetzt auch Hoffnungen genährt werden, dass auf der neuen Spielekonsole auch wieder alternative Betriebssysteme eingesetzt werden können. Das war teilweise offiziell auch bei der Playstation 3 machbar. Auf diese Weise käme man beim Kauf nicht nur in den Besitz einer Spielekonsole, sondern auch eines recht leistungsfähigen und günstigen Computers, auf dem nun auch deutlich einfacher zusätzliche Anwendungen als auf der vorherigen Plattform eingesetzt werden könnten.
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