ASUS senkt Absatzprognose wegen Windows 8

Der taiwanische Computerhersteller ASUS hat seine Prognose für die Geschäftszahlen im zweiten Quartal 2013 nach unten korrigiert, weil seine Produkte mit Microsofts Betriebssystem Windows 8 nicht so häufig gekauft werden wie ursprünglich angenommen wurde.
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Asus
Das Unternehmen teilte mit, dass man die erwarteten Lieferzahlen bei Notebooks und Tablets senken musste, weil besonders die Verkaufszahlen der Geräte mit Windows 8 nicht die Erwartungen erfüllen. So erwartet man nun einen Rückgang der Notebook-Stückzahlen um rund 10 Prozent gegenüber dem letzten Quartal auf 4,23 Millionen Einheiten.

Im Fall der Tablets wird es ebenfalls 10 Prozent abwärts gehen. Im zweiten Quartal 2013 rechnet man deshalb mit nur noch 2,7 Millionen verkauften Tablets, erklärte ASUS-Finanzchef David Chang während eines Treffens mit den Teilhabern des Computerherstellers. Ursprünglich war ASUS von 4,8 Millionen verkauften Notebooks und 2,8 Millionen verkauften Tablets im Zeitraum zwischen April und Juni ausgegangen.

Chang erklärte, dass die Verkaufszahlen bei Notebooks und Tablets im drittel Quartal wahrscheinlich kräftig anziehen werden. Als Grund dafür nannte er die Verfügbarkeit einer neuen Produktpalette. Für das vierte Quartal erwartet Chang gleichbleibende oder nur leicht steigende Verkäufe. Auf das Gesamtjahr betrachtet, will ASUS 20-25 Millionen Notebooks und rund 12 Millionen Tablets absetzen.
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