1/2 Mrd. $ Schaden:
MS legt riesiges Botnetz lahm
Der Digital Crimes Unit des Software-Konzerns Microsoft ist es erneut gelungen, ein Botnetz zu identifizieren und stillzulegen. Dabei handelte es sich um eine Infrastruktur, die als "Citadel" bezeichnet wurde.
Wie das Unternehmen mitteilte, habe man in der vergangenen Woche eine Klage vor Gericht eingereicht, der sich auch verschiedene Finanzdienstleister und Partner aus der Industrie anschlossen, die von den Aktivitäten der Botnetzbetreiber betroffen waren. Dies bildete die Grundlage für richterliche Verfügungen, die es ermöglichten, gemeinsam mit der US-Bundespolizei und US-Marshals die Command-and-Controll-Server in den US-Bundesstaaten New Jersey und Pennsylvania zu beschlagnahmen. Die Rechner sollen nun zur Beweissicherung ausgewertet werden.
Die Aufgabe der in das Botnetz eingebundenen Rechner bestand darin, Informationen zu sammeln. Dabei ging es vor allem um die Eingaben der Nutzer, die mit Keyloggern ausspioniert wurden. So kamen die Betreiber des Botnetzes an sensible Zugangsdaten, vor allem von Online-Banking-Accounts und Payment-Diensten. Weltweit soll dadurch ein Schaden für private Nutzer und Unternehmen von bis zu einer halben Milliarde Dollar entstanden sein. Bis zu fünf Millionen Geschädigte soll es geben.
Der dabei eingesetzte Citadel-Trojaner sorgte unter anderem auch dafür, dass die Nutzer verschiedene Webseiten nicht mehr aufrufen konnten, deren Betreiber sich dem Kampf gegen Malware verschrieben haben. So sollte es erschwert werden, dass der Schädling entdeckt und entfernt wird. Da man nun über die Command-and-Controll-Server verfügt, konnte diese Funktion in den Troajern deaktiviert werden, so dass sich betroffene User selbst helfen können.
Wie Microsoft weiter ausführte, müsse man davon ausgehen, dass noch nicht alle Aktivitäten des Botnetzes lahmgelegt werden konnten - immerhin handelt es sich um eine riesige Infrastruktur, die sich nicht besonders einfach überblicken lässt. Rund 1.400 einzelne kleinere Citadel-Netze waren hier zusammengeschlossen. Auch wenn man die Arbeit zumindest empfindlich stören konnte, sei weiterhin Wachsamkeit geboten.
Die Aufgabe der in das Botnetz eingebundenen Rechner bestand darin, Informationen zu sammeln. Dabei ging es vor allem um die Eingaben der Nutzer, die mit Keyloggern ausspioniert wurden. So kamen die Betreiber des Botnetzes an sensible Zugangsdaten, vor allem von Online-Banking-Accounts und Payment-Diensten. Weltweit soll dadurch ein Schaden für private Nutzer und Unternehmen von bis zu einer halben Milliarde Dollar entstanden sein. Bis zu fünf Millionen Geschädigte soll es geben.
Der dabei eingesetzte Citadel-Trojaner sorgte unter anderem auch dafür, dass die Nutzer verschiedene Webseiten nicht mehr aufrufen konnten, deren Betreiber sich dem Kampf gegen Malware verschrieben haben. So sollte es erschwert werden, dass der Schädling entdeckt und entfernt wird. Da man nun über die Command-and-Controll-Server verfügt, konnte diese Funktion in den Troajern deaktiviert werden, so dass sich betroffene User selbst helfen können.
Wie Microsoft weiter ausführte, müsse man davon ausgehen, dass noch nicht alle Aktivitäten des Botnetzes lahmgelegt werden konnten - immerhin handelt es sich um eine riesige Infrastruktur, die sich nicht besonders einfach überblicken lässt. Rund 1.400 einzelne kleinere Citadel-Netze waren hier zusammengeschlossen. Auch wenn man die Arbeit zumindest empfindlich stören konnte, sei weiterhin Wachsamkeit geboten.
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