Hersteller vorsichtig mit neuen "Haswell"-Notebooks
Anfang Juni will Intel anlässlich der IT-Messe Computex in Taiwan den Startschuss für die Einführung der neuen Intel Core-Prozessoren der vierten Generation auf Basis der "Haswell"-Architektur geben. Die Hersteller haben zwar bereits mit der Auslieferung der ersten Geräte begonnen, halten sich aber mit Teilebestellungen zurück.
Wie der taiwanesische Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der Lieferkette berichtet, läuft die Produktion der mit "Haswell"-CPUs ausgerüsteten Geräte gerade bei den Notebook-Herstellern schon länger auf Hochtouren. Viele Markenanbieter hätten bereits große Stückzahlen auf den Weg nach Europa und in die USA gebracht.
Die meist auf dem Seeweg verschifften Lieferungen werden den Angaben zufolge gegen Ende Mai in den weltweiten Lagern eintreffen, so dass in in einigen Fällen bereits etwas früher als von Intel geplant mit der vereinzelten Verfügbarkeit von Geräten zu rechnen ist. Noch sollen die Bestellungen für die neuen Chips bei Intel aber insgesamt eher zurückhaltend ausfallen.
Hintergrund sind laut den Quellen bei den Zulieferern vor allem die durch die Verwendung der neuen Prozessoren im Vergleich zu den mit den aktuellen "Ivy Bridge"-Chips ausgerüsteten Notebook-Modellen höheren Preise. Auch die durch die zunehmende Integration von Touchscreens zusätzlichen Kosten für die Komponenten der Geräte dürften eine Rolle spielen.
Die Lieferzahlen der großen Notebookhersteller werden deshalb wahrscheinlich im Mai nur leicht steigen, nachdem sie im April deutlich eingebrochen waren. Die Unternehmen würden sich mit Blick auf die neuen "Haswell"-Modelle daher eher konservativ verhalten und die Zahl der produzierten Geräte auf Basis der neuen Plattform im Juni wahrscheinlich von den Rückmeldungen des Handels zu den Verkaufszahlen der kürzlich verschifften Systeme abhängig machen, heißt es.
Intel selbt rechnet vor allem bei Desktop-Systemen mit einer vorerst langsamen Umstellung auf "Haswell". So wird der Anteil der neuen Prozessoren an den Gesamtlieferzahlen im Desktop-Segment in diesem Jahr nach Prognosen des Halbleiterkonzerns wohl unter 20 Prozent liegen. Die Zurückhaltung der Markenanbieter schlägt auch auf deren Vertragsfertiger aus Taiwan durch.
So lieferte der weltgrößte Notebook-Vertragsfertiger Quanta im April nur 2,9 Millionen Geräte aus - ein Rückgang um 17 Prozent gegenüber den 3,5 Millionen Einheiten aus dem März. Während Wistron mit nur 1,9 Millionen ausgelieferten Notebooks einen Einbruch um mehr als 20 Prozent zu verkraften hatte, fiel der Rückgang bei Compal mit 3,75 Millionen Einheiten und nur 10,7 Prozent weniger weniger stark aus.
Die meist auf dem Seeweg verschifften Lieferungen werden den Angaben zufolge gegen Ende Mai in den weltweiten Lagern eintreffen, so dass in in einigen Fällen bereits etwas früher als von Intel geplant mit der vereinzelten Verfügbarkeit von Geräten zu rechnen ist. Noch sollen die Bestellungen für die neuen Chips bei Intel aber insgesamt eher zurückhaltend ausfallen.
Hintergrund sind laut den Quellen bei den Zulieferern vor allem die durch die Verwendung der neuen Prozessoren im Vergleich zu den mit den aktuellen "Ivy Bridge"-Chips ausgerüsteten Notebook-Modellen höheren Preise. Auch die durch die zunehmende Integration von Touchscreens zusätzlichen Kosten für die Komponenten der Geräte dürften eine Rolle spielen.
Die Lieferzahlen der großen Notebookhersteller werden deshalb wahrscheinlich im Mai nur leicht steigen, nachdem sie im April deutlich eingebrochen waren. Die Unternehmen würden sich mit Blick auf die neuen "Haswell"-Modelle daher eher konservativ verhalten und die Zahl der produzierten Geräte auf Basis der neuen Plattform im Juni wahrscheinlich von den Rückmeldungen des Handels zu den Verkaufszahlen der kürzlich verschifften Systeme abhängig machen, heißt es.
Intel selbt rechnet vor allem bei Desktop-Systemen mit einer vorerst langsamen Umstellung auf "Haswell". So wird der Anteil der neuen Prozessoren an den Gesamtlieferzahlen im Desktop-Segment in diesem Jahr nach Prognosen des Halbleiterkonzerns wohl unter 20 Prozent liegen. Die Zurückhaltung der Markenanbieter schlägt auch auf deren Vertragsfertiger aus Taiwan durch.
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