Fusion von O2 und E-Plus wieder auf Tagesordnung
Die vor einiger Zeit schon einmal diskutierte Zusammenlegung der deutschen Mobilfunkbetreiber Telefonica/O2 und E-Plus steht erneut zur Debatte. Das berichtete die britische Wirtschaftszeitung 'Financial Times'.
Zumindest der spanische O2-Mutterkonzern Telefonica will wieder in die Verhandlungen mit der niederländischen KPN, zu der E-Plus gehört, einsteigen. Der neue Anlauf wird dabei von dem drückenden Schuldenberg der Spanier angetrieben. Eine Fusion könnte helfen, Geld zu sparen.
Wie aus informierten Kreisen zu erfahren gewesen sein soll, werden sich die Managements beider Unternehmen demnächst zusammensetzen, um Optionen für eine Zusammenarbeit zu besprechen. Ein kompletter Zusammenschluss ist allerdings nicht besonders wahrscheinlich. Die beiden Unternehmen könnten aber vereinbaren, ihre Infrastruktur zu teilen. Dies würde bei beiden die finanziellen Anforderungen für den Netzausbau senken.
Telefonica soll ähnliche Projekte auch in anderen Märkten anstreben, wie beispielsweise in Mexiko, Brasilien und Großbritannien. Weiterhin wird der Konzern wohl auch einige Landestöchter verkaufen. Dies ist beispielsweise in Tschechien und Irland wahrscheinlich.
Denn das Unternehmen benötigt dringend Einnahmen, um die hohen Schulden zu reduzieren. Das ist aus den Gewinnen, die aus dem Tagesgeschäft resultieren kaum möglich. Insbesondere im spanischen Heimatmarkt verursacht die tiefe Wirtschaftskrise, dass die Menge zahlungskräftiger Kunden immer geringer wird. Insbesondere unter der wichtigsten Zielgruppe der jüngeren Nutzer, liegt die Arbeitslosigkeit hier bei deutlich über 50 Prozent. Entsprechend verzeichnete das Unternehmen zuletzt massive Einbrüche bei seinen Geschäftszahlen.
Aber auch KPN kann derzeit nicht gerade von glänzenden Zeiten sprechen. Zwar ist die Lage hier nicht ganz so ernst wie bei den Spaniern, doch musste man zuletzt ebenfalls kreativ werden, um unbedingt benötigte Kapitalspritzen aufzutreiben.
Wie aus informierten Kreisen zu erfahren gewesen sein soll, werden sich die Managements beider Unternehmen demnächst zusammensetzen, um Optionen für eine Zusammenarbeit zu besprechen. Ein kompletter Zusammenschluss ist allerdings nicht besonders wahrscheinlich. Die beiden Unternehmen könnten aber vereinbaren, ihre Infrastruktur zu teilen. Dies würde bei beiden die finanziellen Anforderungen für den Netzausbau senken.
Telefonica soll ähnliche Projekte auch in anderen Märkten anstreben, wie beispielsweise in Mexiko, Brasilien und Großbritannien. Weiterhin wird der Konzern wohl auch einige Landestöchter verkaufen. Dies ist beispielsweise in Tschechien und Irland wahrscheinlich.
Denn das Unternehmen benötigt dringend Einnahmen, um die hohen Schulden zu reduzieren. Das ist aus den Gewinnen, die aus dem Tagesgeschäft resultieren kaum möglich. Insbesondere im spanischen Heimatmarkt verursacht die tiefe Wirtschaftskrise, dass die Menge zahlungskräftiger Kunden immer geringer wird. Insbesondere unter der wichtigsten Zielgruppe der jüngeren Nutzer, liegt die Arbeitslosigkeit hier bei deutlich über 50 Prozent. Entsprechend verzeichnete das Unternehmen zuletzt massive Einbrüche bei seinen Geschäftszahlen.
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