KPN will verkaufen: E-Plus & O2 könnten fusionieren
Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN erwägt den Verkauf seiner deutschen Mobilfunktochter E-Plus. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung an seine Aktionäre mitteilte, könnte dies eine Option sein, um den aktuellen Angriff durch América Móvil abzuwehren.
Der mexikanische Mobilfunkkonzern hat bereits einen kleinen Anteil an der KPN. Kürzlich machte er anderen Anlegern ein Angebot, mit dem er seine Beteiligung für 2,6 Milliarden Euro auf rund 28 Prozent erhöht hätte. Das KPN-Management lehnte dieses Ansinnen jedoch ab, da bisher noch völlig unklar sei, was América Móvil mit einem solchen Schritt bezweckt. Zudem sei das Angebot viel zu niedrig, hieß es.
Ein denkbares Ziel wäre eine komplette Übernahme des niederländischen Konzerns. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen des Mexikaners Carlos Slim bereits mehrfach in günstigen Momenten zugeschlagen. War ein Unternehmen vorübergehend in einer Schwächeposition, wurde es aufgekauft und in den eigenen Firmenverbund integriert.
Um im Falle des Falles eine feindliche Übernahme abwehren zu können, benötigt die KPN voraussichtlich aber finanzielle Mittel, die aktuell nicht zur Verfügung stehen. Ein Verkauf von E-Plus könnte allerdings dafür sorgen, dass das benötigte Kapital in die Kassen fließt. "Mit der vollen Unterstützung des Aufsichtsrates wird KPN eine Überprüfung der strategischen Optionen für E-Plus einleiten, um die Werte, die in dem deutschen Geschäft gebunden sind, zu erschließen", erklärte das Management.
Offiziell gibt es zwar noch keine Informationen darüber, wem E-Plus angeboten werden könnte. Unter der Hand sieht dies aber anders aus: Nach Informationen, die dem niederländischen Fernsehsender 'Nederlandse Omroep Stichting' (NOS) vorliegen, soll die spanische Telefonica Interesse an einer Übernahme haben. Dies hätte wohl zur Folge, dass die beiden deutschen Mobilfunk-Unternehmen E-Plus und Telefonica Germany, also O2, zusammengeschlossen würden. Die Verhandlungen zwischen den Spaniern und KPN sollen bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sein.
Ein denkbares Ziel wäre eine komplette Übernahme des niederländischen Konzerns. In der Vergangenheit hatte das Unternehmen des Mexikaners Carlos Slim bereits mehrfach in günstigen Momenten zugeschlagen. War ein Unternehmen vorübergehend in einer Schwächeposition, wurde es aufgekauft und in den eigenen Firmenverbund integriert.
Um im Falle des Falles eine feindliche Übernahme abwehren zu können, benötigt die KPN voraussichtlich aber finanzielle Mittel, die aktuell nicht zur Verfügung stehen. Ein Verkauf von E-Plus könnte allerdings dafür sorgen, dass das benötigte Kapital in die Kassen fließt. "Mit der vollen Unterstützung des Aufsichtsrates wird KPN eine Überprüfung der strategischen Optionen für E-Plus einleiten, um die Werte, die in dem deutschen Geschäft gebunden sind, zu erschließen", erklärte das Management.
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