O2 und E-Plus bleiben vorerst getrennte Firmen
Die beiden deutschen Mobilfunkbetreiber O2 und E-Plus werden vorerst nicht fusionieren. Entsprechende Pläne wurden von den Muttergesellschaften erst einmal verworfen. Das teilte der niederländische Telekommunikationskonzern KPN, zu dem E-Plus gehört, mit.
Das Unternehmen hatte vor einiger Zeit verkündet, mögliche strategische Optionen für seine deutsche Tochter zu prüfen. Dabei stand vor allem ein Verkauf an die spanische Telefonica, die Mutter von O2, im Raum. Ein entsprechender Deal sollte eine Möglichkeit darstellen, Kapital zu generieren, mit dem ein Übernahmeversuch durch die mexikanische América Móvil abgewehrt werden kann.
Auch die Telefonica hatte dem Vernehmen nach durchaus Interesse an einer Expansion in Deutschland. Das hatte die Wirtschafts-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' vermeldet. Denn der Konzern benötigt zusätzliche Einnahmequellen, um seinen Schuldenberg abzubauen. Auf dem spanischen Heimatmarkt, der von einer tiefen Schuldenkrise des Landes gebeutelt ist, stehen die Chancen für ein Wachstum immerhin recht schlecht.
Nach Angaben von KPN habe man sich nun allerdings gegen einen Verkauf von E-Plus entschieden. Hintergrund dessen seien die starken Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Diese bergen das Risiko, dass die deutsche Mobilfunktochter deutlich unter ihrem realen Wert weggeht. Außerdem sei man nach einer Prüfung der Sachlage zu dem Schluss gekommen, dass E-Plus für die KPN wertvoller ist, wenn der Mobilfunkbetreiber im Konzern verbleibt, hieß es.
Trotzdem will sich der niederländische Konzern weiterhin gegen den Übernahmeversuch durch América Móvil, hinter der mit dem Mexikaner Carlos Slim immerhin der reichste Mensch der Welt steht, wehren. Das Kaufangebot beläuft sich auf einen Wert von 8 Euro pro Aktie. Dies wird vom Management der KPN als deutlich zu niedrig angesetzt bewertet.
Auch die Telefonica hatte dem Vernehmen nach durchaus Interesse an einer Expansion in Deutschland. Das hatte die Wirtschafts-Nachrichtenagentur 'Bloomberg' vermeldet. Denn der Konzern benötigt zusätzliche Einnahmequellen, um seinen Schuldenberg abzubauen. Auf dem spanischen Heimatmarkt, der von einer tiefen Schuldenkrise des Landes gebeutelt ist, stehen die Chancen für ein Wachstum immerhin recht schlecht.
Nach Angaben von KPN habe man sich nun allerdings gegen einen Verkauf von E-Plus entschieden. Hintergrund dessen seien die starken Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Diese bergen das Risiko, dass die deutsche Mobilfunktochter deutlich unter ihrem realen Wert weggeht. Außerdem sei man nach einer Prüfung der Sachlage zu dem Schluss gekommen, dass E-Plus für die KPN wertvoller ist, wenn der Mobilfunkbetreiber im Konzern verbleibt, hieß es.
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