DE-CIX: Deutscher Internet-Knoten rüstet stark auf
Der zentrale deutsche Internetknoten DE-CIX rüstet auf und stellt in Zukunft über seine neue Apollon-Plattform Peering-Punkte mit Bandbreiten von 100 Gigabit pro Sekunde zur Verfügung.
Aktuell sind die Netze von rund 500 Betreibern über das DE-CIX zusammengeschlossen, womit es sich inzwischen um den größten Internet-Knoten der Welt handelt, der rund 50 Länder miteinander verbindet. Diese sollen nun auf die neu angeschafften 7950-XRS-Core-Router von Alcatel-Lucent umziehen. In jedem dieser Geräte stehen bis zu 80 Ports zur Verfügung, die jeweils nach dem 100-Gigabit-Ethernet-Standard arbeiten.
Das DE-CIX kann durch den Einsatz der neuen vier Geräte die Zahl der Router in Frankfurt am Main von 21 auf 10 reduzieren. Auch in den Außenstellen sollen die Router zur Verfügung gestellt werden. Das führt zu Einsparungen, die es letztlich ermöglichen, dass die Preise pro Port trotz der höheren Leistung nicht steigen.
Auch bei der Vernetzung wird der Internet-Knoten auf bessere Technologien setzen. Hier stellt man auf die FSP 3000-Plattform von ADVA Optical Networking um. Dieses stellt pro Glasfaser-Paar eine Bandbreite von bis zu 2 Terabit pro Sekunde zur Verfügung. Insgesamt investiert das DE-CIX einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung der Infrastruktur. Die Umstellung soll bis zum Ende des Jahres vollständig abgeschlossen werden.
Die Peering-Partner können so zukünftig je nach Bedarf Bandbreiten ab einem Gigabit pro Sekunde bis hin zu mehreren 100-Gigabit-Ports buchen. Letztlich soll so sichergestellt werden, dass der Knotenpunkt auch auf das zukünftige Wachstum des Traffics vorbereitet ist. Seit zehn Jahren verzeichnet man hier bereits Steigerungsraten zwischen 50 und 100 Prozent per anno. Aktuell werden bereits Spitzenlasten von bis zu 2,5 Terabit pro Sekunde gemessen, die zwischen den einzelnen Peering-Teilnehmern übertragen werden.
Das DE-CIX kann durch den Einsatz der neuen vier Geräte die Zahl der Router in Frankfurt am Main von 21 auf 10 reduzieren. Auch in den Außenstellen sollen die Router zur Verfügung gestellt werden. Das führt zu Einsparungen, die es letztlich ermöglichen, dass die Preise pro Port trotz der höheren Leistung nicht steigen.
Auch bei der Vernetzung wird der Internet-Knoten auf bessere Technologien setzen. Hier stellt man auf die FSP 3000-Plattform von ADVA Optical Networking um. Dieses stellt pro Glasfaser-Paar eine Bandbreite von bis zu 2 Terabit pro Sekunde zur Verfügung. Insgesamt investiert das DE-CIX einen zweistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung der Infrastruktur. Die Umstellung soll bis zum Ende des Jahres vollständig abgeschlossen werden.
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Christian Kahle
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