Korruption: Ex-Manager der Telekom vor Gericht
Ehemalige Manager der Deutschen Telekom müssen sich wegen des Verdachts auf Verwicklung in einen Korruptionsfall vor Gericht verantworten. Es geht dabei um das Sponsoring für den Bundesliga-Club VfL Wolfsburg.
In das Verfahren sind auch zwei Manager des Autobauers Volkswagen und ein ehemaliger Berater der Deutschen Telekom-Tochter T-Systems verwickelt. Das berichtete die 'Süddeutsche Zeitung'. Demnach habe das Landgericht Stuttgart nun aufgrund der Lage der Ermittlungen entschieden, ein Verfahren gegen die Beschuldigten zu eröffnen.
Die Angelegenheit berührt dabei nicht nur die konkrete Zusammenarbeit zwischen dem VfL Wolfsburg, VW und der Telekom. Es wird erwartet, dass die Sache zu einem Musterprozess für die Zusammenarbeit von Sponsoren aus der Wirtschaft mit Sportvereinen wird. Insbesondere geht es darum, ob Werbeverträge in Verbindung mit anderen Geschäften zwischen den Beteiligten stehen dürfen.
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor anderthalb Jahren Klage eingereicht. Allerdings sah das Gericht zu diesem Zeitpunkt die Faktenlage noch nicht als ausreichend an, weshalb noch weitere Ermittlungen mehr Details zusammenbringen mussten. Jetzt ist das Gericht wohl mit der Arbeit der Ermittler zufrieden.
Im konkreten Fall soll es um einen Vertrag zwischen VW und T-Systems über die Wartung von Computern gehen. Der Automobilkonzern soll erst dann einer Verlängerung der Zusammenarbeit zugestimmt haben, als die Telekom ihrerseits einen Sponsoring-Vertrag mit dem VfL Wolfsburg verlängerte. Dieser ließ pro Saison rund 4 Millionen Euro an den Verein fließen. Eine solche Verquickung der verschiedenen Bereiche ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft illegal.
Die Angeklagten weisen sämtliche Vorwürfe zurück. Insbesondere hätte man niemanden dazu gedrängt, als Sponsor aktiv zu werden. Allerdings sollen sich durchaus Hinweise darauf ergeben haben, dass nicht nur die Telekom, sondern auch andere Werbepartner des Bundesliga-Clubs nicht nur aus Liebe zum Sport Gelder lockergemacht haben.
Die Angelegenheit berührt dabei nicht nur die konkrete Zusammenarbeit zwischen dem VfL Wolfsburg, VW und der Telekom. Es wird erwartet, dass die Sache zu einem Musterprozess für die Zusammenarbeit von Sponsoren aus der Wirtschaft mit Sportvereinen wird. Insbesondere geht es darum, ob Werbeverträge in Verbindung mit anderen Geschäften zwischen den Beteiligten stehen dürfen.
Die Staatsanwaltschaft hatte bereits vor anderthalb Jahren Klage eingereicht. Allerdings sah das Gericht zu diesem Zeitpunkt die Faktenlage noch nicht als ausreichend an, weshalb noch weitere Ermittlungen mehr Details zusammenbringen mussten. Jetzt ist das Gericht wohl mit der Arbeit der Ermittler zufrieden.
Im konkreten Fall soll es um einen Vertrag zwischen VW und T-Systems über die Wartung von Computern gehen. Der Automobilkonzern soll erst dann einer Verlängerung der Zusammenarbeit zugestimmt haben, als die Telekom ihrerseits einen Sponsoring-Vertrag mit dem VfL Wolfsburg verlängerte. Dieser ließ pro Saison rund 4 Millionen Euro an den Verein fließen. Eine solche Verquickung der verschiedenen Bereiche ist nach Ansicht der Staatsanwaltschaft illegal.
Die Angeklagten weisen sämtliche Vorwürfe zurück. Insbesondere hätte man niemanden dazu gedrängt, als Sponsor aktiv zu werden. Allerdings sollen sich durchaus Hinweise darauf ergeben haben, dass nicht nur die Telekom, sondern auch andere Werbepartner des Bundesliga-Clubs nicht nur aus Liebe zum Sport Gelder lockergemacht haben.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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