HP: Internationales Korruptions-Geflecht entwirrt
Der Computer-Konzern Hewlett-Packard (HP) hat sich in einem Korruptionsverfahren für schuldig bekannt. Auf das Unternehmen kommt nun in den USA eine hohe Geldstrafe zu, obwohl die Taten anderswo geschahen.
Vor Gericht wurde eingeräumt, dass Schwarze Kassen eingerichtet und für die Zahlung von Bestechungsgeldern und Geldwäsche genutzt wurden, um in Ländern wie Russland, Polen und Mexiko an lukrative Aufträge von staatlichen Stellen zu kommen. Das berichtete das US-Magazin Vice unter Berufung auf Gerichtsunterlagen.
In den USA muss das Unternehmen aufgrund dessen nun 108 Millionen Dollar Strafe zahlen. Diese Summe setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. So wird ein Teil vom Justizministerium kassiert, ein weiterer Betrag in nicht spezifizierter Höhe fließt im Rahmen eines Bußgeldes an die US-Börsenaufsicht SEC.
Da das Unternehmen geständig war und gemeinsam mit den Behörden an der Aufklärung der Angelegenheit handelte, wurde davon abgesehen, Manager in den USA persönlich haftbar zu machen. Von dem nun abgeschlossenen Verfahren sind allerdings weitergehende Folgen in den betroffenen Ländern nicht ausgeschlossen. So wurden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den dortigen Behörden, der US-Bundespolizei FBI, der US-Steuerbehörde IRS und der SEC auch dort jeweils Verantwortliche auf beiden Seiten ausgemacht.
Der Konzern hat im Zuge der Aufarbeitung des Falles eine kleinere Zahl an Managern, deren Beteiligung belegt werden konnte, entlassen, erklärte HP-Anwalt John Shultz. Er betonte, dass das Unternehmen in vollem Umfang mit den Behörden kooperiert habe. Auch seitens des US-Justizministeriums erwähnte man den Eigenbeitrag der Firma lobend.
In den USA muss das Unternehmen aufgrund dessen nun 108 Millionen Dollar Strafe zahlen. Diese Summe setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. So wird ein Teil vom Justizministerium kassiert, ein weiterer Betrag in nicht spezifizierter Höhe fließt im Rahmen eines Bußgeldes an die US-Börsenaufsicht SEC.
Da das Unternehmen geständig war und gemeinsam mit den Behörden an der Aufklärung der Angelegenheit handelte, wurde davon abgesehen, Manager in den USA persönlich haftbar zu machen. Von dem nun abgeschlossenen Verfahren sind allerdings weitergehende Folgen in den betroffenen Ländern nicht ausgeschlossen. So wurden im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen den dortigen Behörden, der US-Bundespolizei FBI, der US-Steuerbehörde IRS und der SEC auch dort jeweils Verantwortliche auf beiden Seiten ausgemacht.
Ein komplexes Geflecht
"Die Vereinbarung ist das Ergebnis der Entwirrung eines weltweiten Geflechtes von komplexen Finanztransaktionen, die von HP betrieben wurden, um die Bestechung von ausländischen Behördenvertretern zu ermöglichen", erklärte Richard Weber von der IRS.Der Konzern hat im Zuge der Aufarbeitung des Falles eine kleinere Zahl an Managern, deren Beteiligung belegt werden konnte, entlassen, erklärte HP-Anwalt John Shultz. Er betonte, dass das Unternehmen in vollem Umfang mit den Behörden kooperiert habe. Auch seitens des US-Justizministeriums erwähnte man den Eigenbeitrag der Firma lobend.
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