Freenet freut sich auf kaufkräftige Apple-Kunden
Der aktuell größte deutsche Service-Anbieter von Mobilfunkprodukten, Freenet, erhofft sich durch seine Übernahme durch die Apple-Händlerkette Gravis eine deutliche Verbreiterung seiner Kundenbasis.
Die Zusammenarbeit mit der neuen Muttergesellschaft soll einen Besuch in den Filialen des Unternehmens für potenzielle Kunden interessanter machen. "In gut der Hälfte unserer 300 Mobilcom-Debitel-Shops wollen wir künftig alle Apple-Produkte von Gravis anbieten - vom neuesten iPhone bis zum iPad Mini", sagte Freenet-Chef Christoph Vilanek gegenüber dem Nachrichtenmagazin 'Focus'.
Noch liefen demnach die Verhandlungen mit dem Lizenzinhaber Apple. Der US-Konzern will mit darüber entscheiden, an welchen Standorten Freenet seine Produkte zukünftig zusätzlich anbieten darf. Immerhin setzt dieser auch auf eine Expansion mit den eigenen Apple Stores, die natürlich keine direkte Konkurrenz in unmittelbarer Umgebung erhalten sollen.
In 150 kleineren Läden von Freenet sollen Kunden aber Apple-Produkte bestellen und am folgenden Tag abholen können. "Wir setzen in allen Filialen auf gute technische Beratung und hoffen auf kaufkräftige Kundschaft", so Vilanek. Freenet hat derzeit 8,5 Millionen Mobilfunkkunden.
Die mit Gravis-Chef Archibald Horlitz Ende 2012 beschlossene Übernahme soll zum 1. April umgesetzt werden. Gravis ist mit 28 Filialen besonders in guten Citylagen von München, Berlin, Hamburg und Stuttgart präsent. Laut Horlitz konnte Gravis seinen Umsatz 2012 mit knapp 180 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um etwa zehn Prozent steigern. In den Gravis-Läden sollen Kunden nun auch SIM-Karten für Handys und iPads bekommen, die von Freenet bereitgestellt werden.
Grundsätzlich konnten bei Gravis auch bisher schon Mobilfunkverträge beim Erwerb eines iPhones oder iPads abgeschlossen werden. Durch den Zusammenschluss mit Freenet können die Käufer hier aber wohl bald mit einer Verbesserung des Service-Angebotes in diesem Bereich rechnen.
Noch liefen demnach die Verhandlungen mit dem Lizenzinhaber Apple. Der US-Konzern will mit darüber entscheiden, an welchen Standorten Freenet seine Produkte zukünftig zusätzlich anbieten darf. Immerhin setzt dieser auch auf eine Expansion mit den eigenen Apple Stores, die natürlich keine direkte Konkurrenz in unmittelbarer Umgebung erhalten sollen.
In 150 kleineren Läden von Freenet sollen Kunden aber Apple-Produkte bestellen und am folgenden Tag abholen können. "Wir setzen in allen Filialen auf gute technische Beratung und hoffen auf kaufkräftige Kundschaft", so Vilanek. Freenet hat derzeit 8,5 Millionen Mobilfunkkunden.
Die mit Gravis-Chef Archibald Horlitz Ende 2012 beschlossene Übernahme soll zum 1. April umgesetzt werden. Gravis ist mit 28 Filialen besonders in guten Citylagen von München, Berlin, Hamburg und Stuttgart präsent. Laut Horlitz konnte Gravis seinen Umsatz 2012 mit knapp 180 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr um etwa zehn Prozent steigern. In den Gravis-Läden sollen Kunden nun auch SIM-Karten für Handys und iPads bekommen, die von Freenet bereitgestellt werden.
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