E-Mail in Firmen oft als unverzichtbar angesehen
Obwohl die Kommunikation via E-Mail in Unternehmen zunehmend als ineffektiv angesehen wird, wollen viele Beschäftigten keinesfalls auf die Möglichkeiten dieses klassischen Kanals verzichten.
Das geht aus einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Toluna im Auftrag des 'Wall Street Journal Deutschland' hervor. Demnach gaben 82 Prozent der Befragten an, dass die E-Mail-Kommunikation für sie kein Auslaufmodell sei. Dass die elektronische Post für sie am Arbeitsplatz unverzichtbar sei, gaben immerhin 65 Prozent an.
Allerdings versuchen viele Unternehmen bereits auf effektivere Kommunikations-Kanäle umzustellen. So sollen Arbeitsgruppen beispielsweise nicht mehr mit relativ unübersichtlichen Mailinglisten ihre Absprachen treffen, sondern beispielsweise Instant Messaging für Gruppenchats einsetzen. Aber auch verschiedene andere Social Media-Anwendungen wie Wikis finden zunehmend Freunde.
Denn E-Mails sind zwar in einigen Bereichen durchaus gut zur Kommunikation geeignet - beispielsweise wenn es um die Vermittlung umfangreicherer Planungen geht. Bei Diskussionen zeigt sich jedoch immer wieder, dass dieser Mitteilungen mit vielen Zitaten und Kommentaren verschiedener Teilnehmer immer unübersichtlicher werden.
Insbesondere bei der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten findet sich auch in deutschen Firmen inzwischen eine Mehrheit von 61 Prozent, die lieber auf eine Online-Textverarbeitung, in der mehrere Mitarbeiter parallel an einem Text arbeiten, als auf die E-Mail, bei der letztlich verschiedene Versionen im Posteingang liegen.
Lediglich 35 Prozent der Befragten gaben an, durch E-Mails davon abgehalten zu werden, ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen. In der Studie zeigte sich allerdings, dass dies auf einen größeren Anteil der Befragten zutrifft, je weiter man in einer Firmen-Hierarchie nach oben geht. Bemerkenswert war nach Angaben der Marktforscher auch, dass sich die Ansichten zu dem Thema zwischen den älteren und jüngeren Semestern kaum unterscheiden, obwohl gerade letztere darin geübt sind, über andere Tools zu kommunizieren.
Allerdings versuchen viele Unternehmen bereits auf effektivere Kommunikations-Kanäle umzustellen. So sollen Arbeitsgruppen beispielsweise nicht mehr mit relativ unübersichtlichen Mailinglisten ihre Absprachen treffen, sondern beispielsweise Instant Messaging für Gruppenchats einsetzen. Aber auch verschiedene andere Social Media-Anwendungen wie Wikis finden zunehmend Freunde.
Denn E-Mails sind zwar in einigen Bereichen durchaus gut zur Kommunikation geeignet - beispielsweise wenn es um die Vermittlung umfangreicherer Planungen geht. Bei Diskussionen zeigt sich jedoch immer wieder, dass dieser Mitteilungen mit vielen Zitaten und Kommentaren verschiedener Teilnehmer immer unübersichtlicher werden.
Insbesondere bei der gemeinsamen Arbeit an Dokumenten findet sich auch in deutschen Firmen inzwischen eine Mehrheit von 61 Prozent, die lieber auf eine Online-Textverarbeitung, in der mehrere Mitarbeiter parallel an einem Text arbeiten, als auf die E-Mail, bei der letztlich verschiedene Versionen im Posteingang liegen.
Lediglich 35 Prozent der Befragten gaben an, durch E-Mails davon abgehalten zu werden, ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen. In der Studie zeigte sich allerdings, dass dies auf einen größeren Anteil der Befragten zutrifft, je weiter man in einer Firmen-Hierarchie nach oben geht. Bemerkenswert war nach Angaben der Marktforscher auch, dass sich die Ansichten zu dem Thema zwischen den älteren und jüngeren Semestern kaum unterscheiden, obwohl gerade letztere darin geübt sind, über andere Tools zu kommunizieren.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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