'Coins': Amazon startet eigene virtuelle Währung
Der Online-Versandhändler Amazon hat die Einführung einer eigenen virtuellen Währung angekündigt: Die "Amazon Coins" wird es ab nächsten Mai zu kaufen geben, bezahlen kann man damit zunächst nur Inhalte am Kindle-Fire-Tablet.
Wie das US-Technik-Blog 'The Verge' unter Berufung auf die Pressemitteilung des Versandhändlers berichtet, bekommt das Kindle Fire ab Mai eine weitere Möglichkeit, wie man für Apps und Games (Inhalte wie Bücher oder Filme werden nicht erwähnt) bezahlen kann: die so genannten Amazon Coins.
Amazon Coins sollen auch die Kassen von Entwicklern zum Klimpern bringen
Das Online-Versandhaus bewirbt die neue virtuelle Währung als "bedeutende Gelegenheit um den Traffic und die Downloads zu steigern sowie die Monetarisierung zu erhöhen." Die nun erfolgte Ankündigung der Amazon Coins richtet sich vor allem an App-Entwickler und will diese von der Implementierung einer derartigen Zahlungsmöglichkeit überzeugen.
Siehe auch: Amazon - In-App-Purchases für PC- und Mac-Spiele
Diese haben nun bis zum 25. April Zeit, entsprechend überarbeitete Apps in Amazons Appstore einzureichen, zumindest wenn sie von Anfang (bzw. zum Start) an bei diesem Zahlungssystem dabei sein wollen. Das Unternehmen verweist in seiner Mitteilung auf den Umstand, wonach man über das Amazon-eigene App-Vertriebssystem einen höheren Ertrag pro Nutzer habe als bei jeder anderen Android-Plattform.
Wie genau das System für den Endkunden funktionieren wird, verrät Amazon noch nicht. Vor allem schweigt das Unternehmen bisher, wie man die hauseigenen virtuellen Münzen erwerben kann, Details dazu werden aber zweifellos demnächst folgen.
Zum Start plant Amazon jedenfalls eine großangelegte Werbeaktion: Und zwar hat man angekündigt, dass man Amazon Coins im Wert von "mehreren zehn Millionen Dollar" verschenken werde. Beim Kaufvorgang verspricht man zumindest einen "schnellen und einfachen Weg."
Siehe auch: Amazon - Aggressives Wachstum statt (viel) Gewinn
Amazon Coins sollen auch die Kassen von Entwicklern zum Klimpern bringen
Das Online-Versandhaus bewirbt die neue virtuelle Währung als "bedeutende Gelegenheit um den Traffic und die Downloads zu steigern sowie die Monetarisierung zu erhöhen." Die nun erfolgte Ankündigung der Amazon Coins richtet sich vor allem an App-Entwickler und will diese von der Implementierung einer derartigen Zahlungsmöglichkeit überzeugen.
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Diese haben nun bis zum 25. April Zeit, entsprechend überarbeitete Apps in Amazons Appstore einzureichen, zumindest wenn sie von Anfang (bzw. zum Start) an bei diesem Zahlungssystem dabei sein wollen. Das Unternehmen verweist in seiner Mitteilung auf den Umstand, wonach man über das Amazon-eigene App-Vertriebssystem einen höheren Ertrag pro Nutzer habe als bei jeder anderen Android-Plattform.
Wie genau das System für den Endkunden funktionieren wird, verrät Amazon noch nicht. Vor allem schweigt das Unternehmen bisher, wie man die hauseigenen virtuellen Münzen erwerben kann, Details dazu werden aber zweifellos demnächst folgen.
Zum Start plant Amazon jedenfalls eine großangelegte Werbeaktion: Und zwar hat man angekündigt, dass man Amazon Coins im Wert von "mehreren zehn Millionen Dollar" verschenken werde. Beim Kaufvorgang verspricht man zumindest einen "schnellen und einfachen Weg."
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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