Amazon: Aggressives Wachstum statt (viel) Gewinn
Der Versandhausriese Amazon hat in der Nacht auf heute die Ergebnisse für sein viertes Quartal bekannt gegeben. Diese lesen sich in der Theorie zwar eher bescheiden, dahinter steckt aber die aggressive Wachstumsstrategie Amazons.
Per 'Pressemitteilung' hat Amazon nun die Ergebnisse für sein viertes Quartal 2012 bekannt gegeben. Auf den ersten Blick sind diese enttäuschend, was aber (aus Amazon-Sicht) gute Gründe hat. Im für den Online-Händler besonders wichtigen Weihnachtsgeschäft bzw. dem dazugehörigen Quartal machte Amazon einen Gewinn von gerade einmal 97 Millionen Dollar.
Im Vergleichszeitraum des Jahres 2011 betrug der Gewinn mit etwa 177 Millionen Dollar noch rund das Doppelte. Schlecht geht es dem Unternehmen mit Sitz in Seattle aber deshalb noch lange nicht. Denn der Umsatz machte einen ordentlichen Sprung nach oben: Rund 21,3 Milliarden Dollar stellen für das Online-Versandhaus einen neuen Rekord dar, ein Jahr zuvor waren es 17,4 Milliarden Dollar. Das bedeutet ein Plus von rund 22 Prozent.
Die Erklärung dafür ist naheliegend: Amazon erkauft sich mit diesem Geld aggressiv Wachstum. Der Versandhändler investiert massiv in neue Logistik-Zentren, subventioniert die eigene Hardware und drückt generell die Preise für seine Waren. Hinzu kommen außerdem Abschreibungen, Beteiligungen an Kapitalgesellschaften sowie Steuer-Rückstellungen.
Laut Amazon-CEO Jeff Bezos liege das auch daran, dass sich das Geschäft grundsätzlich verändere: "Wir sehen jetzt den Wandel, den wir erwartet haben", so Bezos. "Nach fünf Jahren sind E-Books für uns zu einer Multimilliarden-Kategorie geworden." Digitale Bücher seien um 70 Prozent nach oben gegangen, so der Amazon-Chef. Gleichzeitig habe man einen historischen Tiefstand bei Papier-Büchern erleben müssen: In den 17 Jahren seit der Amazon-Gründung wurde hier im Q4 2012 mit fünf Prozent das niedrigste Wachstum verzeichnet.
Im Vergleichszeitraum des Jahres 2011 betrug der Gewinn mit etwa 177 Millionen Dollar noch rund das Doppelte. Schlecht geht es dem Unternehmen mit Sitz in Seattle aber deshalb noch lange nicht. Denn der Umsatz machte einen ordentlichen Sprung nach oben: Rund 21,3 Milliarden Dollar stellen für das Online-Versandhaus einen neuen Rekord dar, ein Jahr zuvor waren es 17,4 Milliarden Dollar. Das bedeutet ein Plus von rund 22 Prozent.
Die Erklärung dafür ist naheliegend: Amazon erkauft sich mit diesem Geld aggressiv Wachstum. Der Versandhändler investiert massiv in neue Logistik-Zentren, subventioniert die eigene Hardware und drückt generell die Preise für seine Waren. Hinzu kommen außerdem Abschreibungen, Beteiligungen an Kapitalgesellschaften sowie Steuer-Rückstellungen.
Laut Amazon-CEO Jeff Bezos liege das auch daran, dass sich das Geschäft grundsätzlich verändere: "Wir sehen jetzt den Wandel, den wir erwartet haben", so Bezos. "Nach fünf Jahren sind E-Books für uns zu einer Multimilliarden-Kategorie geworden." Digitale Bücher seien um 70 Prozent nach oben gegangen, so der Amazon-Chef. Gleichzeitig habe man einen historischen Tiefstand bei Papier-Büchern erleben müssen: In den 17 Jahren seit der Amazon-Gründung wurde hier im Q4 2012 mit fünf Prozent das niedrigste Wachstum verzeichnet.
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