Sony-Online-Chef beschimpft und bedroht Cheater
John Smedley, Präsident von Sony Online Entertainment (SOE), hat in einer wüsten Tirade auf dem Kurznachrichtedienst Twitter schummelnde Spieler beim Online-Game Planetside 2 beschimpft und sogar bedroht.
Der am 20. November gestartete Shooter Planetside 2, der vor allem durch seine riesigen Schlachtfelder auffällt, hat wie viele vergleichbare Online-Games mit schummelnden Spielern, also Cheatern, zu kämpfen. Diese Problematik wird insbesondere dadurch verschärft, dass der Titel auf dem Free-to-Play-Modell basiert, etwaige Vorteile also am besten durch echtes Geld erkauft werden sollen.
Schummler sind entsprechend ungern gesehen, was aber für jedes Online-Spiel gilt. Dennoch kann man die Reaktion von SOE-Chef John Smedley als daneben bezeichnen. Wie das britische Branchenmagazin 'MCV' berichtet (via 'derStandard'), hat Smedley per Twitter Cheater auf das Übelste beschimpft und bedrohte sie sogar.
Auch wenn Smedley mittlerweile betont, dass seine Aussagen keinesfalls wörtlich zu nehmen waren, also er den Betrügern nicht mit realer Gewalt gedroht habe, so lesen sie sich doch ziemlich heftig. Zunächst betonte er in mehreren Tweets, dass jeder, der so genannte "Aimbots" verwende, "gejagt und verbannt" werde, schließlich habe SOE genug Leute, die derartige "Bösewichte und Blödmänner, die Hacking-Tools verwenden", aufspüren würden.
Smedley twitterte sich geradezu in einen Rausch und sprach einen der Schummler direkt an (allerdings nur per Nickname): "…wurde gerade verbannt. Mit allen drei seiner Konten. Auf Wiedersehen, du Drecksack. Finde ein neues Hobby oder werde besser im Spiel."
Und es geht noch weiter: "Wir müssen keine Querverweise machen. Nutze sie (Anm.: Hacks) und wir werden dich finden. Wir werden deine Familie finden. Wir werden dich zur Strecke bringen." In einem Folge-Tweet relativierte er diese Aussage zwar und betonte auch gegenüber MCV, dass seine Nachrichten als "Scherz" gedacht waren, man darf sich aber durchaus die Frage stellen, ob Smedleys Wortwahl angebracht war.
Schummler sind entsprechend ungern gesehen, was aber für jedes Online-Spiel gilt. Dennoch kann man die Reaktion von SOE-Chef John Smedley als daneben bezeichnen. Wie das britische Branchenmagazin 'MCV' berichtet (via 'derStandard'), hat Smedley per Twitter Cheater auf das Übelste beschimpft und bedrohte sie sogar.
Auch wenn Smedley mittlerweile betont, dass seine Aussagen keinesfalls wörtlich zu nehmen waren, also er den Betrügern nicht mit realer Gewalt gedroht habe, so lesen sie sich doch ziemlich heftig. Zunächst betonte er in mehreren Tweets, dass jeder, der so genannte "Aimbots" verwende, "gejagt und verbannt" werde, schließlich habe SOE genug Leute, die derartige "Bösewichte und Blödmänner, die Hacking-Tools verwenden", aufspüren würden.
Smedley twitterte sich geradezu in einen Rausch und sprach einen der Schummler direkt an (allerdings nur per Nickname): "…wurde gerade verbannt. Mit allen drei seiner Konten. Auf Wiedersehen, du Drecksack. Finde ein neues Hobby oder werde besser im Spiel."
Und es geht noch weiter: "Wir müssen keine Querverweise machen. Nutze sie (Anm.: Hacks) und wir werden dich finden. Wir werden deine Familie finden. Wir werden dich zur Strecke bringen." In einem Folge-Tweet relativierte er diese Aussage zwar und betonte auch gegenüber MCV, dass seine Nachrichten als "Scherz" gedacht waren, man darf sich aber durchaus die Frage stellen, ob Smedleys Wortwahl angebracht war.
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