Huawei setzt Transparenz gegen Spionage-Gerüchte
Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei will sich von der Angst der Industriestaaten vor Wirtschaftsspionage nicht das Geschäft kaputt machen lassen und geht nun mit stärkerer Transparenz in die Offensive.
Gegenüber Australien hat das Unternehmen jetzt angeboten, externen Gutachtern einen unbeschränkten Einblick in die Quellcodes seiner Software und in die Konstruktionsunterlagen seiner Hardware-Produkte zu gewähren. Zuvor hatte die australische Regierung es untersagt, Huawei-Produkte in der Breitband-Infrastruktur des Landes zu verwenden.
Hintergrund dessen sind immer wieder geäußerte Befürchtungen, dass chinesische Netzwerkausrüster mit dem Militär der Volksrepublik zusammenarbeiten und Hintertüren in ihre Produkte integrieren, über die dann Spionage betrieben werden kann. Gegen solche 'Mythen und Falschinformationen" wolle man nun mit der Offenlegung von Interna vorgehen, erklärte Huawei laut einem Bericht der britischen 'BBC'.
"Huawei ist es zuletzt sehr schlecht gelungen, sich korrekt darzustellen und trägt dafür auch die volle Verantwortung", wird John Lord, der Chef der australischen Landesniederlassung des Netzwerkausrüsters zitiert. Es sei daher notwendig geworden, viel offener zu agieren und den australischen Behörden Zugang zu Quellcodes und Konstruktionsplänen zu gewähren.
Er empfahl der australischen Regierung außerdem auch unabhängig von der Zusammenarbeit mit seinem eigenen Unternehmen eine Stelle einzurichten, in der technische Ausstattung für kritische Telekommunikations-Infrastrukturen ausführlichen Tests unterzogen werden können. Diese könnte von den verschiedenen Anbietern finanziert und unter staatlicher Aufsicht betrieben werden.
Das Vertrauen der Industriestaaten zu gewinnen ist für Huawei äußerst wichtig. Immerhin will das Unternehmen auf dem Weltmarkt dominierenden Anbietern wie Cisco Konkurrenz machen. Dies gelang in der Vergangenheit bereits recht gut, zuletzt gerieten allerdings insbesondere die Geschäftsbeziehungen ins Stocken, die mit großen nationalen Infrastruktur-Projekten zusammenhingen. Vor allem seitens der USA wurde die Befürchtung der Spionage immer wieder ins Feld geführt.
Hintergrund dessen sind immer wieder geäußerte Befürchtungen, dass chinesische Netzwerkausrüster mit dem Militär der Volksrepublik zusammenarbeiten und Hintertüren in ihre Produkte integrieren, über die dann Spionage betrieben werden kann. Gegen solche 'Mythen und Falschinformationen" wolle man nun mit der Offenlegung von Interna vorgehen, erklärte Huawei laut einem Bericht der britischen 'BBC'.
"Huawei ist es zuletzt sehr schlecht gelungen, sich korrekt darzustellen und trägt dafür auch die volle Verantwortung", wird John Lord, der Chef der australischen Landesniederlassung des Netzwerkausrüsters zitiert. Es sei daher notwendig geworden, viel offener zu agieren und den australischen Behörden Zugang zu Quellcodes und Konstruktionsplänen zu gewähren.
Er empfahl der australischen Regierung außerdem auch unabhängig von der Zusammenarbeit mit seinem eigenen Unternehmen eine Stelle einzurichten, in der technische Ausstattung für kritische Telekommunikations-Infrastrukturen ausführlichen Tests unterzogen werden können. Diese könnte von den verschiedenen Anbietern finanziert und unter staatlicher Aufsicht betrieben werden.
Das Vertrauen der Industriestaaten zu gewinnen ist für Huawei äußerst wichtig. Immerhin will das Unternehmen auf dem Weltmarkt dominierenden Anbietern wie Cisco Konkurrenz machen. Dies gelang in der Vergangenheit bereits recht gut, zuletzt gerieten allerdings insbesondere die Geschäftsbeziehungen ins Stocken, die mit großen nationalen Infrastruktur-Projekten zusammenhingen. Vor allem seitens der USA wurde die Befürchtung der Spionage immer wieder ins Feld geführt.
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