Auch Lenovo ist von Spionage-Gerüchten betroffen
Die Angst der westlichen Staatsorgane vor chinesischen Spionage-Angriffen ist nicht nur für den Netzwerkausrüster Huawei ein Problem, sondern auch für den Computer-Hersteller Lenovo.
Als dessen Produktionssparte noch zum US-Konzern IBM gehörte, waren die dort hergestellten Rechner auch bei den Beschaffern in den staatlichen Institutionen beliebt. Nach dem Verkauf an das chinesische Unternehmen wurden die Aufträge aus dem Bereich aber weniger. Denn aus Sicherheitsgründen sollen mehrere Staaten deren Nutzung eingeschränkt haben.
Entsprechende Anweisungen gebe es in den USA, Großbritannien, Kanada und Neuseeland, berichtete die australische Wirtschaftszeitung Financial Review unter Berufung auf Quellen bei Geheimdiensten und beim Militär. Die Rechner von Lenovo dürfen demnach nicht in Bereichen eingesetzt werden, in denen mit Informationen umgegangen wird, die der Geheimhaltung unterliegen.
Bereits in der Mitte des letzten Jahrzehnts, kurz nach der Übernahme der IBM-Produktionssparte durch Lenovo, sei eine entsprechende Richtlinie erlassen worden, hieß es. Dem gingen Untersuchungen voraus, in denen geprüft werden sollte, ob in den verbauten Chips oder der Firmware der Geräte Hintertüren eingebaut wurden, die chinesischen Spionen einen Zugriff auf die Netzwerke, in denen die Geräte arbeiten, gewähren könnten.
Zwar fand man keine Belege für eine solche Vermutung, sicherheitshalber sorgte man trotzdem dafür, dass die Systeme nicht mehr in die kritischsten Netzwerke gelangten. Denn rein theoretisch könnten trotz aller Prüfungen Hintertüren in der Hardware enthalten sein. Diese wären auch von Spezialisten nicht besonders einfach zu finden.
Bisher war es vor allem die USA, die durch eine entsprechende Stimmungsmache gegen Produkte aus China auffiel. Hier standen aber vor allem Netzwerksysteme von Herstellern wie Huawei im Mittelpunkt, die man als Gefahr für die kritischen Infrastrukturen bezeichnete. In der Realität dürften hinter der angeblichen Spionage-Angst aber vor allem wirtschaftliche Interessen stecken. Das wird vor allem im Falle Lenovos auffällig: Denn auch die meisten anderen PCs und Notebooks werden inzwischen in China hergestellt - allerdings im Auftrag und zum Nutzen westlicher Anbieter.
Entsprechende Anweisungen gebe es in den USA, Großbritannien, Kanada und Neuseeland, berichtete die australische Wirtschaftszeitung Financial Review unter Berufung auf Quellen bei Geheimdiensten und beim Militär. Die Rechner von Lenovo dürfen demnach nicht in Bereichen eingesetzt werden, in denen mit Informationen umgegangen wird, die der Geheimhaltung unterliegen.
Bereits in der Mitte des letzten Jahrzehnts, kurz nach der Übernahme der IBM-Produktionssparte durch Lenovo, sei eine entsprechende Richtlinie erlassen worden, hieß es. Dem gingen Untersuchungen voraus, in denen geprüft werden sollte, ob in den verbauten Chips oder der Firmware der Geräte Hintertüren eingebaut wurden, die chinesischen Spionen einen Zugriff auf die Netzwerke, in denen die Geräte arbeiten, gewähren könnten.
Zwar fand man keine Belege für eine solche Vermutung, sicherheitshalber sorgte man trotzdem dafür, dass die Systeme nicht mehr in die kritischsten Netzwerke gelangten. Denn rein theoretisch könnten trotz aller Prüfungen Hintertüren in der Hardware enthalten sein. Diese wären auch von Spezialisten nicht besonders einfach zu finden.
Bisher war es vor allem die USA, die durch eine entsprechende Stimmungsmache gegen Produkte aus China auffiel. Hier standen aber vor allem Netzwerksysteme von Herstellern wie Huawei im Mittelpunkt, die man als Gefahr für die kritischen Infrastrukturen bezeichnete. In der Realität dürften hinter der angeblichen Spionage-Angst aber vor allem wirtschaftliche Interessen stecken. Das wird vor allem im Falle Lenovos auffällig: Denn auch die meisten anderen PCs und Notebooks werden inzwischen in China hergestellt - allerdings im Auftrag und zum Nutzen westlicher Anbieter.
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