Neuer Algorithmus macht Akkus deutlich effizienter

Die Ladezeiten und die Effizienz von Akkus soll sich durch einen neuen Algorithmus deutlich verbessern lassen. Denn es ist nicht nur eine Frage der Materialien, sondern auch der sie nutzenden Software, wie gut ein Stromspeicher letztlich ist.
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carpages.ca
An der University of California, San Diego, wurde ein Algorithmus entwickelt, der bestehende Akkus deutlich besser nutzen soll. Die Forscher sprechen davon, dass durch eine effizientere Ausnutzung der verfügbaren Kapazität die Stromkosten zum regelmäßigen Aufladen um bis zu 25 Prozent reduziert werden können.

Weiterhin soll die Software dafür sorgen können, dass eine Aufladung nur noch die Hälfte der bisherigen Zeit benötigt. Normale wiederaufladbare Batterien bekommt man so beispielsweise durchaus schon einmal in 15 Minuten wieder befüllt.

Um dies zu erreichen, wird nicht einfach nur die Spannung und die Ladung gemessen und ausgesteuert. Die Software schließt stattdessen Rückschlüsse auf die chemischen Vorgänge innerhalb des Akkus und ermöglicht es so, die Prozesse im Inneren der Lithium-Ionen-Batterien besser zu steuern.

Hinter der Forschung an dem Thema steckt allerdings nicht einfach der Versuch, die Arbeit mit mobilen Endgeräten komfortabler zu machen. Sie ist statt dessen ein wichtiger Bestandteil der Entwicklungsarbeit im Bereich der Elektromobilität. Denn die Akkus von Elektroautos müssen nicht nur möglichst effizient genutzt werden, um weitere Strecken zurücklegen zu können. Es ist dem Fahrer auch nicht zuzumuten, bei leerem Akku stundenlang auf eine Wiederbefüllung warten zu müssen.

"Diese Forschungsarbeit bringt das Versprechen in sich, dass bessere Algorithmen auf Basis mathematischer Modelle, Akkus schneller aufladen und stärkere Motoren antreiben können", erklärte Miroslav Krstic, der das Projekt leitet. Wie sein Kollege Scott Moura ergänzte, soll die Software aber durchaus auch Eingang in Akku-betriebene Produkte finden, die derzeit bereits im Einsatz sind.
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