USA: IT-Systeme des Weißen Hauses angegriffen
Das Weiße Haus, der Sitz des US-Präsidenten, ist Opfer eines Angriffes über das Netz geworden. Erste Spuren zu den Tätern sollen wieder einmal nach China führen. Ziel der Aktion war offenbar die militärische Abteilung des US-Präsidialamtes, berichtete das Magazin 'Politico'.
Ein Sprecher des Weißen Hauses bestätigte Berichte über die Attacke. Allerdings soll es den Angreifern nicht gelungen sein, nennenswerte Schäden anzurichten. Der Angriff erfolgte demnach auf einen Netzwerkbereich, in dem keine geheimen Informationen zu finden sind. Er konnte außerdem schnell isoliert werden. Es gebe aktuell keine Hinweise auf einen Datendiebstahl.
Der Angriffsvektor erfolgte den Angaben zufolge über die so genannte "Spear Fishing"-Methode. Wie beim herkömmlichen Phishing wird hier versucht, Nutzer mit einer gefälschten E-Mail zu einer Reaktion zu bewegen. Allerdings wurden hier gezielt Mitarbeiter in der fraglichen Abteilung angeschrieben. Offenbar hatte ein Mitarbeiter nicht aufmerksam genug darauf geachtet, was in seinem Posteingang lag und den Angreifern so ein Tor geöffnet.
Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheits-Abteilungen wichtiger US-Regierungsbehörden des Öfteren mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Der aktuelle Vorfall schlug in den USA allerdings wegen des laufenden Präsidentschafts-Wahlkampfes einige Wellen. Denn konservative Medien griffen diesen sofort auf.
Die Attacke wird dabei in eine Reihe von anderen Vorfällen eingereiht, mit denen Unterstützer der Republikaner klarmachen wollen, dass es dem amtierenden demokratischen US-Präsidenten Barack Obama nicht gelingt, die häufigen Online-Angriffe aus China auf wichtige Infrastrukturen der USA in den Griff zu bekommen und so bei der Wahrung der nationalen Sicherheit zu versagen. Allerdings dürfte es in der Realität wohl niemandem gelingen, solche Attacke von vornherein verhindern zu können. Im Wahlkampf spielt diese Tatsache allerdings keine Rolle.
Der Angriffsvektor erfolgte den Angaben zufolge über die so genannte "Spear Fishing"-Methode. Wie beim herkömmlichen Phishing wird hier versucht, Nutzer mit einer gefälschten E-Mail zu einer Reaktion zu bewegen. Allerdings wurden hier gezielt Mitarbeiter in der fraglichen Abteilung angeschrieben. Offenbar hatte ein Mitarbeiter nicht aufmerksam genug darauf geachtet, was in seinem Posteingang lag und den Angreifern so ein Tor geöffnet.
Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheits-Abteilungen wichtiger US-Regierungsbehörden des Öfteren mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Der aktuelle Vorfall schlug in den USA allerdings wegen des laufenden Präsidentschafts-Wahlkampfes einige Wellen. Denn konservative Medien griffen diesen sofort auf.
Die Attacke wird dabei in eine Reihe von anderen Vorfällen eingereiht, mit denen Unterstützer der Republikaner klarmachen wollen, dass es dem amtierenden demokratischen US-Präsidenten Barack Obama nicht gelingt, die häufigen Online-Angriffe aus China auf wichtige Infrastrukturen der USA in den Griff zu bekommen und so bei der Wahrung der nationalen Sicherheit zu versagen. Allerdings dürfte es in der Realität wohl niemandem gelingen, solche Attacke von vornherein verhindern zu können. Im Wahlkampf spielt diese Tatsache allerdings keine Rolle.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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