Google-Gründer: Politiker sollten raus aus Parteien
Der Mitbegründer des Suchmaschinenkonzerns Google Sergey Brin hat angesichts der heutigen US-Präsidentschaftswahlen an die gewählten Politiker appelliert, sich aus ihren jeweiligen Parteien zurückzuziehen.
Dies ist seiner Ansicht nach die einzige Möglichkeit, das politische Klima in den USA, das von einer Feindschaft zwischen dem demokratischen und dem republikanischen Lager geprägt ist, zu verändern. "Ich muss gestehen, dass ich mich vor den heutigen Wahlen fürchte", erklärte Brin in einem Posting auf Google+. "Denn es spielt keine Rolle, was herauskommt, unsere Regierung wird weiterhin ein Leuchtfeuer der Parteilichkeit sein."
Es wäre seiner Ansicht nach sinnvoller, wenn die Gewinner der Wahl anschließend auf Distanz zu ihren Parteien gehen würden. "Ironischerweise habe ich immer, wenn ich mich mit gewählten Vertretern getroffen habe, die Erfahrung gemacht, dass es sich um aufmerksame und es gut meinende Menschen handelt", führte Brin aus. Wenn sie allerdings in die bestehenden politischen Strukturen eingebunden sind, bestehen 90 Prozent ihrer Bemühungen darin, der anderen Partei das Leben schwer zu machen.
Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. So blockiert die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus beispielsweise Initiativen des demokratischen Präsidenten Barack Obama und die demokratische Minderheit im Parlament wiederum sorgt mit einer möglichst langen Ausdehnung von Debatten dafür, dass über Gesetzesinitiativen der Mehrheit nicht fristgerecht abgestimmt werden kann.
"Deshalb bitte ich die Sieger inständig - wer immer sie auch sind: Bitte zieht euch aus euren jeweiligen Parteien zurück und regiert im Namen und im Geiste als Unabhängige. Das wäre wahrscheinlich das größte Geschenk, das ihr dem Land machen könntet", führte Brin aus. Es ist zwar recht unwahrscheinlich, dass Brins Bitte in Washington, D.C., erhört wird, allerdings war der Google-Gründer noch nie um die Formulierung großer Ziele und Utopien verlegen.
Es wäre seiner Ansicht nach sinnvoller, wenn die Gewinner der Wahl anschließend auf Distanz zu ihren Parteien gehen würden. "Ironischerweise habe ich immer, wenn ich mich mit gewählten Vertretern getroffen habe, die Erfahrung gemacht, dass es sich um aufmerksame und es gut meinende Menschen handelt", führte Brin aus. Wenn sie allerdings in die bestehenden politischen Strukturen eingebunden sind, bestehen 90 Prozent ihrer Bemühungen darin, der anderen Partei das Leben schwer zu machen.
Dafür gibt es zahlreiche Beispiele. So blockiert die republikanische Mehrheit im Abgeordnetenhaus beispielsweise Initiativen des demokratischen Präsidenten Barack Obama und die demokratische Minderheit im Parlament wiederum sorgt mit einer möglichst langen Ausdehnung von Debatten dafür, dass über Gesetzesinitiativen der Mehrheit nicht fristgerecht abgestimmt werden kann.
"Deshalb bitte ich die Sieger inständig - wer immer sie auch sind: Bitte zieht euch aus euren jeweiligen Parteien zurück und regiert im Namen und im Geiste als Unabhängige. Das wäre wahrscheinlich das größte Geschenk, das ihr dem Land machen könntet", führte Brin aus. Es ist zwar recht unwahrscheinlich, dass Brins Bitte in Washington, D.C., erhört wird, allerdings war der Google-Gründer noch nie um die Formulierung großer Ziele und Utopien verlegen.
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