Ubuntu: Streit um Amazon-Treffer in interner Suche
Unter den Nutzern der Linux-Distribution Ubuntu sorgt derzeit die Einbindung von Werbung in die Suchergebnisse für Unmut. Die Firma Canonical, unter deren Dach die Ubuntu-Entwicklung läuft, hat Links zu Amazon-Produkten in die interne Suche integriert.
Unter einer Reihe von Nutzern kam deshalb in den letzten Tagen der Vorwurf auf, dass das Betriebssystem somit im Grunde als Adware eingestuft werden müsste. Canonical-Gründer Mark Shuttleworth wies dies allerdings in einer Stellungnahme zurück.
Demnach handle es sich keineswegs um die Integration von Werbung. Vielmehr habe man das Angebot an Web-Apps, die in die Ubuntu-Oberfläche integriert werden können, erweitert. Hier stehen auch schon Widgets zur Verfügung, die Inhalte von anderen populären Webseiten liefern, darunter vom britischen Sender BBC und dem Social Network Facebook.
Eine solche Web-App hätten die Ubuntu-Entwickler nun auch in die Suchfunktion integriert, um über sie direkt Links auf Produkte bei Amazon anbieten zu können. Erreichbar seien diese über die "More Suggestions"-Schaltfläche, über die sich Anwender Treffer abholen können, die über die auf ihrem Rechner gespeicherten Inhalte hinausgehen, erläuterte Olli Ries, Technikchef bei Canonical.
Allerdings gesteht er auch ein, dass dies nicht nur ein weiterer Service gegenüber den Anwendern ist, mit dem ihnen eine größere Auswahl an Suchergebnissen präsentiert wird. Canonical erhält bei Käufen über die fraglichen Links eine Provision von Amazon. Dieses, so betonte Ries allerdings, diene nur dem Zweck, es wiederum in die Weiterentwicklung von Ubuntu zu investieren.
Dies führte allerdings noch nicht dazu, dass die Nutzer sich abregten. Die neue Funktion landete letztlich sogar im Bug-Report. Shuttleworth will von den ablehnenden Kritiken allerdings nichts wissen. "Es ist absolut sinnvoll, Amazon-Suchergebnisse zu integrieren", erklärte er. Immerhin gebe die Suchfunktion das Versprechen, dass die Nutzer alles und überall finden könnten. Entsprechend soll sie in Zukunft weiterentwickelt werden. Wer keine externen Treffer wünsche, solle eben seine Suchanfrage entsprechend spezifizieren.
Demnach handle es sich keineswegs um die Integration von Werbung. Vielmehr habe man das Angebot an Web-Apps, die in die Ubuntu-Oberfläche integriert werden können, erweitert. Hier stehen auch schon Widgets zur Verfügung, die Inhalte von anderen populären Webseiten liefern, darunter vom britischen Sender BBC und dem Social Network Facebook.
Eine solche Web-App hätten die Ubuntu-Entwickler nun auch in die Suchfunktion integriert, um über sie direkt Links auf Produkte bei Amazon anbieten zu können. Erreichbar seien diese über die "More Suggestions"-Schaltfläche, über die sich Anwender Treffer abholen können, die über die auf ihrem Rechner gespeicherten Inhalte hinausgehen, erläuterte Olli Ries, Technikchef bei Canonical.
Allerdings gesteht er auch ein, dass dies nicht nur ein weiterer Service gegenüber den Anwendern ist, mit dem ihnen eine größere Auswahl an Suchergebnissen präsentiert wird. Canonical erhält bei Käufen über die fraglichen Links eine Provision von Amazon. Dieses, so betonte Ries allerdings, diene nur dem Zweck, es wiederum in die Weiterentwicklung von Ubuntu zu investieren.
Dies führte allerdings noch nicht dazu, dass die Nutzer sich abregten. Die neue Funktion landete letztlich sogar im Bug-Report. Shuttleworth will von den ablehnenden Kritiken allerdings nichts wissen. "Es ist absolut sinnvoll, Amazon-Suchergebnisse zu integrieren", erklärte er. Immerhin gebe die Suchfunktion das Versprechen, dass die Nutzer alles und überall finden könnten. Entsprechend soll sie in Zukunft weiterentwickelt werden. Wer keine externen Treffer wünsche, solle eben seine Suchanfrage entsprechend spezifizieren.
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Christian Kahle
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