Ähnliche Rechte für Roboter wie für Haustiere
Laut Kate Darling, eine Forscherin am MIT Media Lab, wird sich unsere Gesellschaft früher oder später damit auseinandersetzen, dass Robotern eigenständige Rechte zugestanden werden müssen. Diese könnten ähnlich ausgerichtet sein, wie etwa bei Haustieren.
Aktuell sind Roboter lediglich seelenlose Maschinen, die den Eigentumsrechten unterliegen. In ihrer Behandlung spielen moralische Fragen, die stets auch einen gewissen Einfluss auf die Gestaltung des Rechtssituation in einer Gesellschaft haben, derzeit im Grunde noch keine Rolle. Das könne sich nach Ansicht von Darling aber in näherer Zukunft ändern, wenn so genannte soziale Roboter auf der Bildfläche erscheinen.
Einzelne Funktionen, die die Grundlage für solche Systeme bilden, sind bereits in Grundzügen vorhanden. So hat beispielsweise Apple mit Siri ein relativ intelligentes Sprachsystem in seine iPhones integriert. Und Google ist äußerst erfolgreich bei der Entwicklung automatisch gesteuerter Autos. Denkt man diese Ansätze weiter, dürfte früher oder später ein Roboter auf der Bildfläche erscheinen, mit dem man sich über die aktuelle Nachrichtenlage austauschen und den man anschließend einkaufen schicken kann.
Voraussichtlich wird damit einhergehen, dass Menschen soziale Gefühle gegenüber ihren Robotern entwickeln - in ähnlicher Weise, wie dies bei Haustieren der Fall ist. Der Umgang mit letzteren ist dabei bereits seit längerer Zeit ein Gradmesser für die moralischen Werte des Menschen. Darling verweist hier darauf, dass bereits der Philosoph Immanuel Kant im 18. Jahrhundert herausgearbeitet hat, dass uns das Begehen von Grausamkeiten an einem Tier zu unmenschlichen Personen macht.
Ähnliches könnte zukünftig auch auf Roboter übertragen werden. Die Gesellschaft stünde dann zwangsläufig vor der Aufgabe, diese Veränderungen in ihrem moralischen Empfinden gegenüber dem, was bisher nur eine Maschine ist, beispielsweise auch in ihrer Gesetzgebung zu verankern. Für soziale Roboter könnte dann beispielsweise ein ähnliches Rechtskonstrukt wie ein Tierschutzgesetz das Resultat sein.
Interessantes zur Entwicklung im Bereich der Robotik finden Sie in unserem Themen-Special: Roboter.
Einzelne Funktionen, die die Grundlage für solche Systeme bilden, sind bereits in Grundzügen vorhanden. So hat beispielsweise Apple mit Siri ein relativ intelligentes Sprachsystem in seine iPhones integriert. Und Google ist äußerst erfolgreich bei der Entwicklung automatisch gesteuerter Autos. Denkt man diese Ansätze weiter, dürfte früher oder später ein Roboter auf der Bildfläche erscheinen, mit dem man sich über die aktuelle Nachrichtenlage austauschen und den man anschließend einkaufen schicken kann.
Voraussichtlich wird damit einhergehen, dass Menschen soziale Gefühle gegenüber ihren Robotern entwickeln - in ähnlicher Weise, wie dies bei Haustieren der Fall ist. Der Umgang mit letzteren ist dabei bereits seit längerer Zeit ein Gradmesser für die moralischen Werte des Menschen. Darling verweist hier darauf, dass bereits der Philosoph Immanuel Kant im 18. Jahrhundert herausgearbeitet hat, dass uns das Begehen von Grausamkeiten an einem Tier zu unmenschlichen Personen macht.
Ähnliches könnte zukünftig auch auf Roboter übertragen werden. Die Gesellschaft stünde dann zwangsläufig vor der Aufgabe, diese Veränderungen in ihrem moralischen Empfinden gegenüber dem, was bisher nur eine Maschine ist, beispielsweise auch in ihrer Gesetzgebung zu verankern. Für soziale Roboter könnte dann beispielsweise ein ähnliches Rechtskonstrukt wie ein Tierschutzgesetz das Resultat sein.
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