Für mehr E-Books: Buch- & IT-Branche kooperieren
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Berlin-Brandenburg und der IT-Branchenverband BITKOM wollen zukünftig stärker in den Bereichen E-Books und digitales Publizieren zusammenarbeiten. Das teilten die Partner in der Vorbereitungsphase der Fachmesse E:Publish mit.
Der Kongress für digitales Publizieren findet am 15. und 16. November zum zweiten Mal in Berlin statt. Dort soll der regelmäßige Dialog zwischen beiden Verbänden starten. Dabei will man vor allem die Folgen, Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung von Inhalten für Verlage und Buchhandel gemeinsam diskutieren.
"Zusätzlich zu einem für beide Seiten fruchtbaren Informations- und Wissensaustausch möchten wir den Weg für neue, gemeinsame Geschäftsmodelle ebnen. Der digitale Wandel in der Medienbranche lässt sich erfolgreich nur im Schulterschluss von Verlagen und BITKOM-Branche gestalten", erklärte BITKOM-Geschäftsführer Marco Junk. Partnerschaften zwischen Verlagen und Partnern aus der ITK-Branche werden bereits jetzt immer häufiger. So hat der BITKOM bereits vor zwei Jahren seine Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse intensiviert.
Treiber der Digitalisierung im Verlagsumfeld sind Lesegeräte wie E-Reader, Smartphones und Tablet-PCs. Nach BITKOM-Berechnungen legt der deutsche Markt für Geräte zur Darstellung elektronischer Bücher stark zu. 2011 stieg der Umsatz mit E-Readern um ein Drittel auf 31 Millionen Euro. Die Zahl der verkauften Tablet-PCs wird voraussichtlich um knapp 50 Prozent auf 2,2 Millionen Geräte zulegen.
"Das Lesen auf elektronischen Geräten bietet viele Vorteile: Anmerkungen und Lesezeichen können gesetzt, entfernt oder mit anderen geteilt beziehungsweise diskutiert werden. Eine vollständige, übergreifende Textsuche ist möglich - und das lästige Bücher-Schleppen entfällt auch", so Junk. Daher ist davon auszugehen, dass digitale Publikationen auch hierzulande früher oder später eine solche Bedeutung erhalten, wie im englischsprachigen Raum.
"Zusätzlich zu einem für beide Seiten fruchtbaren Informations- und Wissensaustausch möchten wir den Weg für neue, gemeinsame Geschäftsmodelle ebnen. Der digitale Wandel in der Medienbranche lässt sich erfolgreich nur im Schulterschluss von Verlagen und BITKOM-Branche gestalten", erklärte BITKOM-Geschäftsführer Marco Junk. Partnerschaften zwischen Verlagen und Partnern aus der ITK-Branche werden bereits jetzt immer häufiger. So hat der BITKOM bereits vor zwei Jahren seine Zusammenarbeit mit der Frankfurter Buchmesse intensiviert.
Treiber der Digitalisierung im Verlagsumfeld sind Lesegeräte wie E-Reader, Smartphones und Tablet-PCs. Nach BITKOM-Berechnungen legt der deutsche Markt für Geräte zur Darstellung elektronischer Bücher stark zu. 2011 stieg der Umsatz mit E-Readern um ein Drittel auf 31 Millionen Euro. Die Zahl der verkauften Tablet-PCs wird voraussichtlich um knapp 50 Prozent auf 2,2 Millionen Geräte zulegen.
"Das Lesen auf elektronischen Geräten bietet viele Vorteile: Anmerkungen und Lesezeichen können gesetzt, entfernt oder mit anderen geteilt beziehungsweise diskutiert werden. Eine vollständige, übergreifende Textsuche ist möglich - und das lästige Bücher-Schleppen entfällt auch", so Junk. Daher ist davon auszugehen, dass digitale Publikationen auch hierzulande früher oder später eine solche Bedeutung erhalten, wie im englischsprachigen Raum.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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