E-Book-Reader sind wohl schon wieder am Ende
Die Verkaufszahlen von E-Book-Readern sollen nach einem kurzen Höhenflug inzwischen schon wieder deutlich sinken. Das berichtete das Marktforschungsinstitut IHS iSuppli.
Demnach greifen viele potenzielle Nutzer inzwischen lieber zu einem Tablet, das zwar weniger Lese-Komfort bietet, dafür aber auch für zahlreiche andere Zwecke eingesetzt werden kann. So werden in diesem Jahr voraussichtlich nur 14,9 Millionen E-Book-Reader abgesetzt. Das währen 36 Prozent weniger als im vergangenen Jahr, als noch 23,2 Millionen Stück verkauft werden konnten.
Anscheinend, so hieß es, hatte der Markt für diese Geräteklasse bereits im Jahr 2011 seinen Höhepunkt erreicht. Denn die Marktforscher gehen auf Grundlage des aktuellen Datenmaterials davon aus, dass die Absatzzahlen im kommenden Jahr noch einmal um weitere 27 Prozent auf 10,9 Millionen Stück zurückgehen. 2016 sollen dann nur noch 7,1 Millionen Geräte verkauft werden - und damit immerhin zwei Drittel weniger als auf dem Höhepunkt der Entwicklung.
E-Book-Reader scheinen damit ein sehr kurzes Feuer auf dem Elektronikmarkt entfacht zu haben. Erst im Jahr 2008 war es gelungen, weltweit einmal mehr als 1 Million Stück abzusetzen. Der überwiegende Teil der Verkäufe dürfte in der Zwischenzeit durch Amazon getätigt worden sein. Der Handelskonzern setzt sehr stark auf seinen Kindle und bietet diesen sehr günstig an.
Offenbar droht den E-Book-Readern somit das gleiche Schicksal wie anderen Geräten, die auf eine spezielle Aufgabe spezialisiert waren - wie etwa Music-Player oder Navigationssysteme. Deren Funktionalität geht in Smartphones und Tablets über und macht eine eigenständige Klasse damit unnötig.
Ein anderer Grund dürfte in den oft restriktiven Geschäftsmodellen vieler Inhalte-Anbieter liegen. Denn ein elektronisches Buch ist häufig nicht wesentlich günstiger zu haben als die gedruckte Variante und bringt starke Einschränkungen bei der Nutzung mit sich - es kann beispielsweise nicht weiterverschenkt oder verkauft und nur in Ausnahmefällen verliehen werden.
Anscheinend, so hieß es, hatte der Markt für diese Geräteklasse bereits im Jahr 2011 seinen Höhepunkt erreicht. Denn die Marktforscher gehen auf Grundlage des aktuellen Datenmaterials davon aus, dass die Absatzzahlen im kommenden Jahr noch einmal um weitere 27 Prozent auf 10,9 Millionen Stück zurückgehen. 2016 sollen dann nur noch 7,1 Millionen Geräte verkauft werden - und damit immerhin zwei Drittel weniger als auf dem Höhepunkt der Entwicklung.
E-Book-Reader scheinen damit ein sehr kurzes Feuer auf dem Elektronikmarkt entfacht zu haben. Erst im Jahr 2008 war es gelungen, weltweit einmal mehr als 1 Million Stück abzusetzen. Der überwiegende Teil der Verkäufe dürfte in der Zwischenzeit durch Amazon getätigt worden sein. Der Handelskonzern setzt sehr stark auf seinen Kindle und bietet diesen sehr günstig an.
Offenbar droht den E-Book-Readern somit das gleiche Schicksal wie anderen Geräten, die auf eine spezielle Aufgabe spezialisiert waren - wie etwa Music-Player oder Navigationssysteme. Deren Funktionalität geht in Smartphones und Tablets über und macht eine eigenständige Klasse damit unnötig.
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