Mobilgeräte lassen Mitarbeiter gratis mehr arbeiten
Für Unternehmen macht es sich bezahlt, ihren Mitarbeitern die Verwendung ihrer privaten mobilen Geräte für die Arbeit zu gestatten. Während vielerorts vor allem die damit verbundenen Sicherheitsprobleme herausgestellt werden, zeigte eine aktuelle Studie nun die Auswirkungen dessen auf die realen Arbeitszeiten.
Laut der Untersuchung des Unternehmens iPass unter 1.200 Außendienstmitarbeitern verschiedener Unternehmen weltweit, schalten lediglich acht Prozent am Feierabend oder an freien Tagen alle Verbindungen zu ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Alle anderen erledigen in ihrer Freizeit jeweils die eine oder andere Sache oder behalten zumindest aktuelle Entwicklungen im Blick.
92 Prozent gaben an, die dadurch entstehende größere Flexibilität in ihrem Job zu schätzen und dafür quasi auch unbezahlte Überstunden in Kauf zu nehmen. Laut der Studie kam es in Einzelfällen dazu, dass die Beschäftigten zusammengerechnet in einer Woche bis zu 20 Stunden über ihre normale Arbeitszeit hinaus mit beruflichen Angelegenheiten beschäftigt waren, ohne dies ihrem Arbeitgeber als Überstunden in Rechnung zu stellen.
42 Prozent der Befragten gab an, dass sie eine noch größere Flexibilität durchaus zu schätzen wüssten. Die Genehmigung zur beruflichen Nutzung der eigenen Mobilgeräte "macht uns zu einer Generation von Workaholics", kommentierte der Europa-Chef von iPass, Rene Hendrikse, die Ergebnisse der Untersuchung.
Für Firmen ist dabei nicht nur die freiwillige Mehrarbeit von Vorteil. Es zeigte sich auch, dass Angestellte, die mit größerer Flexibilität ausgestattet sind, sich loyaler verhalten und ein größeres Interesse daran haben, ihrem Arbeitgeber einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Dabei kommen die fraglichen Mitarbeiter teilweise nicht einmal auf die Idee, das Unternehmen an der Bezahlung ihrer Mobilfunkrechnung zu beteiligen. 18 Prozent tragen die Kosten komplett selbst, im letzten Jahr waren es erst 6 Prozent. Entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass die Hälfte aller Unternehmen die berufliche Nutzung der privaten Mobilgeräte ihrer Angestellten sogar aktiv fördert.
92 Prozent gaben an, die dadurch entstehende größere Flexibilität in ihrem Job zu schätzen und dafür quasi auch unbezahlte Überstunden in Kauf zu nehmen. Laut der Studie kam es in Einzelfällen dazu, dass die Beschäftigten zusammengerechnet in einer Woche bis zu 20 Stunden über ihre normale Arbeitszeit hinaus mit beruflichen Angelegenheiten beschäftigt waren, ohne dies ihrem Arbeitgeber als Überstunden in Rechnung zu stellen.
42 Prozent der Befragten gab an, dass sie eine noch größere Flexibilität durchaus zu schätzen wüssten. Die Genehmigung zur beruflichen Nutzung der eigenen Mobilgeräte "macht uns zu einer Generation von Workaholics", kommentierte der Europa-Chef von iPass, Rene Hendrikse, die Ergebnisse der Untersuchung.
Für Firmen ist dabei nicht nur die freiwillige Mehrarbeit von Vorteil. Es zeigte sich auch, dass Angestellte, die mit größerer Flexibilität ausgestattet sind, sich loyaler verhalten und ein größeres Interesse daran haben, ihrem Arbeitgeber einen Wettbewerbsvorteil zu schaffen. Dabei kommen die fraglichen Mitarbeiter teilweise nicht einmal auf die Idee, das Unternehmen an der Bezahlung ihrer Mobilfunkrechnung zu beteiligen. 18 Prozent tragen die Kosten komplett selbst, im letzten Jahr waren es erst 6 Prozent. Entsprechend ist es auch nicht verwunderlich, dass die Hälfte aller Unternehmen die berufliche Nutzung der privaten Mobilgeräte ihrer Angestellten sogar aktiv fördert.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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