Amazon wird für Versand-Arbeiter zum Sprungbrett
Der weltweit größte Online-Händler Amazon hat ein Programm eingerichtet, mit dem die Tätigkeit in einem der Versandhäuser des Unternehmens für die Beschäftigten zu einem Sprungbrett in einem anderen Beruf werden kann. Der Konzern reagierte damit auf Kritiken, nach denen die Tätigkeit in der Amazon-Logistik hart ist und nicht dauerhaft ausgeführt werden kann.
Mitarbeiter, die es irgendwann nicht mehr schaffen, die körperlich belastende Arbeit in den Versandlagern zu bewältigen, standen bisher häufig vor dem Problem, noch einmal einen anderen Job zu finden. Denn oft arbeiten in dem Bereich Menschen, die nicht über eine gute, vielfältige Ausbildung verfügen.
"Viele von unseren Versandhaus-Mitarbeitern wollen sich eine Karriere bei Amazon aufbauen. Für andere bedeutet ein Job bei Amazon nur eine Station hin zu einer Karriere in einem anderen Bereich. Wir wollen es den Beschäftigten einfacher machen, ihre Wahl zu treffen und ihre Ziele zu verfolgen", erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos nun laut einem Bericht des Magazins 'ITWorld'.
Unter dem "Career Choice"-Programm bietet Amazon seinen Mitarbeitern nun an, eine Unterstützung bei Weiterbildungsmaßnahmen zu erhalten. Pro Jahr will das Unternehmen hier einen Betrag von maximal 2.000 Dollar bereitstellen, mit denen Kurse finanziert werden können. Der einzelne Arbeiter kann dieses Angebot maximal über vier Jahre hinweg in Anspruch nehmen.
Unterstützt werden Weiterbildungsmaßnahmen, die die Versandhaus-Beschäftigten in die Lage versetzen sollen, auch einen anderen Beruf auszuüben. Die Angebote sind vielfältig und beschränken sich nicht auf Stellen, die innerhalb Amazons zu bekommen sind: So können auch Ausbildungen zu Flugzeugmechanikern, CAD-Designern, Werkzeugmechanikern oder Krankenpflegern absolviert werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an dem Förderprogramm ist es, dass der jeweilige Mitarbeiter mindestens drei Jahre ohne Unterbrechungen in den USA in einer Vollzeitstelle für das Unternehmen tätig war. Aktuell gibt es noch keine Daten darüber, auf wie viele Beschäftigte dies zutrifft. Zum Ende des letzten Jahres beschäftigte Amazon in seinen 34 Versandhäusern in den USA rund 15.000 Vollzeitkräfte, die saisonal - insbesondere im Weihnachtsgeschäft - von befristet eingestellten Arbeitern unterstützt werden.
Link: Amazon
"Viele von unseren Versandhaus-Mitarbeitern wollen sich eine Karriere bei Amazon aufbauen. Für andere bedeutet ein Job bei Amazon nur eine Station hin zu einer Karriere in einem anderen Bereich. Wir wollen es den Beschäftigten einfacher machen, ihre Wahl zu treffen und ihre Ziele zu verfolgen", erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos nun laut einem Bericht des Magazins 'ITWorld'.
Unter dem "Career Choice"-Programm bietet Amazon seinen Mitarbeitern nun an, eine Unterstützung bei Weiterbildungsmaßnahmen zu erhalten. Pro Jahr will das Unternehmen hier einen Betrag von maximal 2.000 Dollar bereitstellen, mit denen Kurse finanziert werden können. Der einzelne Arbeiter kann dieses Angebot maximal über vier Jahre hinweg in Anspruch nehmen.
Unterstützt werden Weiterbildungsmaßnahmen, die die Versandhaus-Beschäftigten in die Lage versetzen sollen, auch einen anderen Beruf auszuüben. Die Angebote sind vielfältig und beschränken sich nicht auf Stellen, die innerhalb Amazons zu bekommen sind: So können auch Ausbildungen zu Flugzeugmechanikern, CAD-Designern, Werkzeugmechanikern oder Krankenpflegern absolviert werden.
Voraussetzung für die Teilnahme an dem Förderprogramm ist es, dass der jeweilige Mitarbeiter mindestens drei Jahre ohne Unterbrechungen in den USA in einer Vollzeitstelle für das Unternehmen tätig war. Aktuell gibt es noch keine Daten darüber, auf wie viele Beschäftigte dies zutrifft. Zum Ende des letzten Jahres beschäftigte Amazon in seinen 34 Versandhäusern in den USA rund 15.000 Vollzeitkräfte, die saisonal - insbesondere im Weihnachtsgeschäft - von befristet eingestellten Arbeitern unterstützt werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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