Experte: Bill Gates hat MS-DOS nicht gestohlen
Der amerikanische Software-Experte Bob Zeidman will mit Hilfe einer ausführlichen Code-Analyse belegt haben, dass Microsoft-Gründer Bill Gates sein Betriebssystem MS-DOS keineswegs von dem verstorbenen Entwickler des Konkurrenzprodukts CP/M gestohlen hat.
Wie Zeidman in einem Artikel der jüngsten Ausgabe des 'IEEE Spectrum Magazine' erläutert, verwendete er die von ihm entwickelte Software CodeSuite, um den Code von CP/M und MS-DOS anhand von gemeinsamen Merkmalen zu vergleichen. Die Analyse förderte zwar zunächst einige Hinweise auf eine mögliche Übernahme von Code zu Tage, doch letztlich stellten sich die von Zeidman verfolgten Spuren als hinfällig heraus.
Zeidman verfolgte eine Reihe von Spuren, doch letztlich "landete ich nicht bei Bill Gates, sondern in einer Sackgasse", so der Ingenieur. QDOS, das von Microsoft erworbene Betriebssystem, aus dem später MS-DOS hervorging, sei "absolut nicht" von CP/M kopiert worden, so die Schlussfolgerung. Auch MS-DOS selbst weise keinerlei Anzeichen für das Kopieren von Code auf.
Aufgrund seiner Analyse geht Zeidman deshalb davon aus, dass die Vorwürfe von Gary Kildall haltlos sind. Kildall hatte sein Leben lang behauptet, Microsoft-Gründer Gates habe mit QDOS gestohlenen Code erworben und zu MS-DOS weiterentwickelt. Entsprechende Gerüchte geistern daher schon seit einigen Jahrzehnten umher.
Für Microsoft waren der Kauf von QDOS und die folgende Lizenzierung des daraus hervorgegangenen MS-DOS an den damaligen Marktführer im PC-Geschäft IBM die wohl wichtigsten Entscheidungen in der Firmengeschichte. Der Softwarekonzern schuf mit der Zusammenarbeit mit IBM die Voraussetzungen für Milliarden-Einnahmen und letztlich auch für sein führende Position im Bereich der PC-Betriebssysteme in der heutigen Zeit.
Gary Kildall gilt als eine der tragischsten Figuren der Computergeschichte, starb er doch schon 1994 im Alter von nur 52 Jahren unter fragwürdigen Umständen. Er schuf mit CP/M das erste Betriebssystem für frühe Personal Computer (PC), konnte damit aber nie zu anhaltendem Wohlstand gelangen. Seit vielen Jahren ranken sich allerhand Geschichten um die Umstände, unter denen Bill Gates und Microsoft Kildall um seine größte Chance betrogen haben sollen.
Zeidman verfolgte eine Reihe von Spuren, doch letztlich "landete ich nicht bei Bill Gates, sondern in einer Sackgasse", so der Ingenieur. QDOS, das von Microsoft erworbene Betriebssystem, aus dem später MS-DOS hervorging, sei "absolut nicht" von CP/M kopiert worden, so die Schlussfolgerung. Auch MS-DOS selbst weise keinerlei Anzeichen für das Kopieren von Code auf.
Aufgrund seiner Analyse geht Zeidman deshalb davon aus, dass die Vorwürfe von Gary Kildall haltlos sind. Kildall hatte sein Leben lang behauptet, Microsoft-Gründer Gates habe mit QDOS gestohlenen Code erworben und zu MS-DOS weiterentwickelt. Entsprechende Gerüchte geistern daher schon seit einigen Jahrzehnten umher.
Für Microsoft waren der Kauf von QDOS und die folgende Lizenzierung des daraus hervorgegangenen MS-DOS an den damaligen Marktführer im PC-Geschäft IBM die wohl wichtigsten Entscheidungen in der Firmengeschichte. Der Softwarekonzern schuf mit der Zusammenarbeit mit IBM die Voraussetzungen für Milliarden-Einnahmen und letztlich auch für sein führende Position im Bereich der PC-Betriebssysteme in der heutigen Zeit.
Gary Kildall gilt als eine der tragischsten Figuren der Computergeschichte, starb er doch schon 1994 im Alter von nur 52 Jahren unter fragwürdigen Umständen. Er schuf mit CP/M das erste Betriebssystem für frühe Personal Computer (PC), konnte damit aber nie zu anhaltendem Wohlstand gelangen. Seit vielen Jahren ranken sich allerhand Geschichten um die Umstände, unter denen Bill Gates und Microsoft Kildall um seine größte Chance betrogen haben sollen.
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