Bewegliche Action-Figuren werden selbst herstellbar
Ein Informatiker-Team von der Harvard University hat eine neue Software entwickelt, die es jedermann ermöglichen soll, sich zuhause Action-Figuren mit einem eventuell verfügbaren 3D-Drucker zu basteln. Diese sehen nicht nur aus, wie eine animierte Vorlage, sondern sind auch voll beweglich.
Im Grunde wird es so möglich, aus der Lieblings-Figur in einem Animationsfilm selbst ein Spielzeug zu produzieren. Das Programm analysiert in einem ersten Schritt, wie der animierte Charakter aussieht und baut ihn als virtuelles 3D-Modell nach. Dies leisten inzwischen schon verschiedene Anwendungen für 3D-Drucker.
Im zweiten Schritt kommt dann ein Verfahren zum Einsatz, das von den Entwicklern als "Reverse Rendering" bezeichnet wird. Die Software analysiert dabei die Bewegungen der jeweiligen Figur und errechnet anschließend, an welcher Stelle sich welche Form von Gelenken befinden müssen. Das 3D-Modell am Rechner wird dann in entsprechende feste Einzelteile aufgespalten und diese mit den jeweiligen Gelenk-Ansätzen versehen.
Die Software führt anschließend noch einige Optimierungen aus, damit die Gelenke möglichst wenig sichtbar sind und das Äußere der Figur dicht an der virtuellen Vorlage bleibt. Anschließend lassen sich die Einzelteile mit einem 3D-Drucker produzieren und einfach zusammenstecken. Da diese Geräte immer billiger werden, dürfte es bald in größerem Umfang möglich werden, dass Nutzer ihre Lieblingsfiguren aus Filmen selbst als Action-Figur anfertigen.
Allerdings wird sich zeigen müssen, inwieweit die neue Software öffentlich verfügbar wird. Die Entwickler wollen sie schließlich als kommerzielles Produkt auf den Markt bringen und in erster Linie an Kunden vermarkten, die sich beruflich mit Animationen beschäftigen. Es dürfte allerdings eine Frage der Zeit sein, bis entsprechende Programme auch für private Nutzer zur Verfügung stehen.
Das allerdings dürfte sowohl der Film- als auch der Spielzeugindustrie sauer aufstoßen. Immerhin verdienen beide bisher gut mit solchen Figuren, die in Lizenz gefertigt und oft relativ teuer verkauft werden. So dürften hier weitere Fälle provoziert werden, in denen mit Klagen gegen Nutzer vorgegangen wird, die 3D-Druckdateien frei ins Netz stellen - wie es erstmals im Fall der Spielefirma Games Workshop geschah.
Im zweiten Schritt kommt dann ein Verfahren zum Einsatz, das von den Entwicklern als "Reverse Rendering" bezeichnet wird. Die Software analysiert dabei die Bewegungen der jeweiligen Figur und errechnet anschließend, an welcher Stelle sich welche Form von Gelenken befinden müssen. Das 3D-Modell am Rechner wird dann in entsprechende feste Einzelteile aufgespalten und diese mit den jeweiligen Gelenk-Ansätzen versehen.
Die Software führt anschließend noch einige Optimierungen aus, damit die Gelenke möglichst wenig sichtbar sind und das Äußere der Figur dicht an der virtuellen Vorlage bleibt. Anschließend lassen sich die Einzelteile mit einem 3D-Drucker produzieren und einfach zusammenstecken. Da diese Geräte immer billiger werden, dürfte es bald in größerem Umfang möglich werden, dass Nutzer ihre Lieblingsfiguren aus Filmen selbst als Action-Figur anfertigen.
Allerdings wird sich zeigen müssen, inwieweit die neue Software öffentlich verfügbar wird. Die Entwickler wollen sie schließlich als kommerzielles Produkt auf den Markt bringen und in erster Linie an Kunden vermarkten, die sich beruflich mit Animationen beschäftigen. Es dürfte allerdings eine Frage der Zeit sein, bis entsprechende Programme auch für private Nutzer zur Verfügung stehen.
Das allerdings dürfte sowohl der Film- als auch der Spielzeugindustrie sauer aufstoßen. Immerhin verdienen beide bisher gut mit solchen Figuren, die in Lizenz gefertigt und oft relativ teuer verkauft werden. So dürften hier weitere Fälle provoziert werden, in denen mit Klagen gegen Nutzer vorgegangen wird, die 3D-Druckdateien frei ins Netz stellen - wie es erstmals im Fall der Spielefirma Games Workshop geschah.
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