iOS-AppStore: 2/3 aller Apps werden nie geladen
Der Computerkonzern Apple bietet in seinem AppStore zwar die umfassendste Sammlung an Anwendungen für Smartphones und Tablets an, allerdings sind es letztlich nur wenige Programme, die ihren Weg zu einer breiten Öffentlichkeit finden. Viele werden sogar niemals heruntergeladen.
"Die Realität sieht so aus, dass nur wenige tausend Apps signifikante Download-Zahlen erreichen", erklärte Christian Henschel, Chef des deutschen Unternehmens Adeven, dessen Anwendung Apptrace die Nutzung von Apps misst, gegenüber dem Magazin 'GigaOm'. Andere finden einen kleinen Nutzerkreis, die meisten aber seien im Grunde Zombie-Apps, die völlig unbeachtet bleiben.
Das Kernproblem liegt laut Henschel noch nicht einmal nur in der Qualität der fraglichen Anwendungen, sondern darin, dass Apples System recht stark geschlossen ist. Aktuell ist es schwer, viele Apps überhaupt zu finden. "Es gibt keine besonders gute Suche, so dass die einzige Möglichkeit, neue Apps zu entdecken, die Top-Listen sind", sagte Henschel.
Wer es nicht schafft, seine Anwendung in die redaktionell gepflegten Listen zu bringen, habe es äußerst schwer, überhaupt von jemandem gefunden zu werden. "Die Top25 scheinen immer wieder die gleichen Firmen zu sein, die Millionen Dollar dafür ausgeben, in diese Listen zu kommen. Wenn man ein unabhängiger, kleiner App-Publisher ist, ist es wirklich schwierig, gefunden zu werden", so der Adeven-Chef.
Jene, die zwar zur letzteren Gruppe gehören, aber trotzdem erfolgreich sind, hatten meist das Glück, bereits über bestehende Marketing-Kanäle zu verfügen. Dazu gehören beispielsweise kleinere Entwickler-Teams, die sich schon auf anderen Plattformen einen Namen machten, oder aber Programmierer, die beispielsweise als Blogger oder Podcaster über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügen und so gerade in der wichtigen Multiplikatoren-Gruppe der Intensiv-Nutzer Abnehmer fanden.
Bei Apple selbst scheint man das Problem durchaus erkannt zu haben. Im Februar hat das Unternehmen die Firma Chomp übernommen. Diese betreibt eine Suchmaschine, die auf das Finden von Apps für mobile Endgeräte konzipiert ist. Die dahinter stehende Technologie soll in die AppStore-Suche integriert werden, um Nutzer in Berührung mit einer größeren Bandbreite an Applikationen zu bringen.
Das Kernproblem liegt laut Henschel noch nicht einmal nur in der Qualität der fraglichen Anwendungen, sondern darin, dass Apples System recht stark geschlossen ist. Aktuell ist es schwer, viele Apps überhaupt zu finden. "Es gibt keine besonders gute Suche, so dass die einzige Möglichkeit, neue Apps zu entdecken, die Top-Listen sind", sagte Henschel.
Wer es nicht schafft, seine Anwendung in die redaktionell gepflegten Listen zu bringen, habe es äußerst schwer, überhaupt von jemandem gefunden zu werden. "Die Top25 scheinen immer wieder die gleichen Firmen zu sein, die Millionen Dollar dafür ausgeben, in diese Listen zu kommen. Wenn man ein unabhängiger, kleiner App-Publisher ist, ist es wirklich schwierig, gefunden zu werden", so der Adeven-Chef.
Jene, die zwar zur letzteren Gruppe gehören, aber trotzdem erfolgreich sind, hatten meist das Glück, bereits über bestehende Marketing-Kanäle zu verfügen. Dazu gehören beispielsweise kleinere Entwickler-Teams, die sich schon auf anderen Plattformen einen Namen machten, oder aber Programmierer, die beispielsweise als Blogger oder Podcaster über einen gewissen Bekanntheitsgrad verfügen und so gerade in der wichtigen Multiplikatoren-Gruppe der Intensiv-Nutzer Abnehmer fanden.
Bei Apple selbst scheint man das Problem durchaus erkannt zu haben. Im Februar hat das Unternehmen die Firma Chomp übernommen. Diese betreibt eine Suchmaschine, die auf das Finden von Apps für mobile Endgeräte konzipiert ist. Die dahinter stehende Technologie soll in die AppStore-Suche integriert werden, um Nutzer in Berührung mit einer größeren Bandbreite an Applikationen zu bringen.
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Christian Kahle
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