HP-Manager: Lenovo kauft sich seine Marktanteile
Der Deutschland-Chef des US-amerikanischen IT-Konzerns Hewlett-Packard, Volker Smid, wirft dem chinesischen Hersteller Lenovo ruinöse Praktiken vor. "Auch Acer aus Taiwan erlebte schon mal einen Höhenflug", sagte Smid im Interview mit dem Nachrichtenmagazin 'Focus' (heutige Ausgabe).
"Jetzt ist es eben ein Anbieter aus China, der sich massiv Marktanteile kauft und zu Preisen anbietet, bei denen er oft nichts mehr verdient", so der Manager. Er bezog sich dabei auf das massive Wachstum, des chinesischen Computerkonzerns. Dieser ist mit einer aggressiven Expansionsstrategie inzwischen zum weltweit zweitgrößten Hersteller aufgestiegen und verpasste es nur knapp, HP die Spitzenposition abzunehmen.
HP lege laut Smid hingegen Wert darauf, profitabel zu arbeiten und in dem Geschäft eine Gewinnspanne von mindestens fünf Prozent zu erzielen. Aktuell ist das Unternehmen weltweit noch die Nummer eins, verliert aber Marktanteile. Wegen der sinkenden Gewinnmargen in dem Segment, war vor einiger Zeit sogar die Abspaltung der PC-Sparte im Gespräch, letztlich wurde dieser Plan aber fallengelassen.
Dass HP an der Börse derzeit kaum ein Sechstel des Werts von IBM erreicht, hält Smid für "eine Übertreibung", da HP das breiteste Spektrum der IT-Industrie anbiete und "ordentliche Gewinnspannen" erziele. "Ein IT-Megatrend lautet, Firmen-Computer cloud-tauglich zu machen und so umzustellen, dass Rechenleistung und Anwendungsprogramme aus der Steckdose kommen", sagte Smid. "Keiner ist für diese IT-Revolution so gut gerüstet wie wir."
Auf die Frage, was sich HP vom Wachstum bei Tablet-PCs verspreche, erklärte Smid: "Noch sind das vor allem Geräte für Privatkunden, und wir sind kein Trendsetter im Verbrauchermarkt." HP könne seine Stärke ausspielen, wenn die Branche so weit sei, Tablets voll in die Firmen-IT zu integrieren. "Das muss sicher und nahtlos geschehen, und da sind wir gut", führte der Manager aus. Smartphones werde HP nicht anbieten, sagte Smid. Das Geschäft schwanke so stark, dass es nicht zu HP passe: "Uns liegt eher der Maschinenraum der IT als das Schaufenster", sagte Smid.
HP lege laut Smid hingegen Wert darauf, profitabel zu arbeiten und in dem Geschäft eine Gewinnspanne von mindestens fünf Prozent zu erzielen. Aktuell ist das Unternehmen weltweit noch die Nummer eins, verliert aber Marktanteile. Wegen der sinkenden Gewinnmargen in dem Segment, war vor einiger Zeit sogar die Abspaltung der PC-Sparte im Gespräch, letztlich wurde dieser Plan aber fallengelassen.
Dass HP an der Börse derzeit kaum ein Sechstel des Werts von IBM erreicht, hält Smid für "eine Übertreibung", da HP das breiteste Spektrum der IT-Industrie anbiete und "ordentliche Gewinnspannen" erziele. "Ein IT-Megatrend lautet, Firmen-Computer cloud-tauglich zu machen und so umzustellen, dass Rechenleistung und Anwendungsprogramme aus der Steckdose kommen", sagte Smid. "Keiner ist für diese IT-Revolution so gut gerüstet wie wir."
Auf die Frage, was sich HP vom Wachstum bei Tablet-PCs verspreche, erklärte Smid: "Noch sind das vor allem Geräte für Privatkunden, und wir sind kein Trendsetter im Verbrauchermarkt." HP könne seine Stärke ausspielen, wenn die Branche so weit sei, Tablets voll in die Firmen-IT zu integrieren. "Das muss sicher und nahtlos geschehen, und da sind wir gut", führte der Manager aus. Smartphones werde HP nicht anbieten, sagte Smid. Das Geschäft schwanke so stark, dass es nicht zu HP passe: "Uns liegt eher der Maschinenraum der IT als das Schaufenster", sagte Smid.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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